Bürgerbegehren von Anwohnern und Geschäftsleuten gegen Umzug von “ABC” und “Stay Alive”

Hamburg / Altona (erstepresse). “Wo es ein Pro gibt, ist auch ein Contra”, tönte es schon bei der öffentlichen Bürgeranhörung Anfang Juni aus den Reihen der Anwohner und Geschäftsleute. Streitpunkt war und bleibt der geplante Umzug der Suchtberatungsstellen “ABC” und “Stay Alive” in die Virchowstraße 15. Am Montagmorgen, 21. Juni, haben jetzt Vertrauensleute ein Bürgerbegehren gegen den geplanten Umzug im Altonaer Rathaus angezeigt.
Bereits während der Bürgeranhörung wurden die Ängste der Anwohner und in der Virchowstraße ansässigen Geschäftsleute deutlich. Man befürchte, dass sich durch den Umzug in der Umgebung der alten Gewürzmühle in der Virchowstraße eine “Dealer-Szene” ansiedelt und habe Angst vor Beschaffungskriminalität. Um dies zu verhindern haben die Vertrauensleute Achim Pettera, Susanne Jürgens und Kathrin Langenhagen ab sofort sechs Monate Zeit, um 5.600 Unterschriften gegen den Umzug zu sammeln. Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Altona sieht zunächst vor, in seiner Sitzung am 8. Juli über das Thema zu beraten. “Entscheidend ist erstmal, ob das Quorum von 1850 Unterschriften erreicht wird. Sollte dies der Fall sein, tritt der Suspensiveffekt ein und das Bezirksamt darf während eines Zeitraums von drei Monaten keine gegenteiligen Entscheidungen treffen”, sagt Kerstin Godenschwege, Pressesprecherin des Bezirksamtes Altona.
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