Hamburg / Altona. Das Bezirksamt hat beschlossen, den Bebauungsplanentwurf mit der beabsichtigten Bezeichnung Lurup 60 gemäß § 3 Absatz 2 Baugesetzbuch in der Fassung vom 23. September 2004 (BGBl. I Seite 2415), zuletzt geändert am 31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2585, 2617), öffentlich auszulegen.

Das Plangebiet wird wie folgt begrenzt:
Westgrenze des Flurstücks 94 – Nordgrenzen der Flurstücke 94, 95, 96, 97, 98, 99, 100, 101, 102, 103 der Gemarkung Groß Flottbek – Kempelbarg – Tannenberg (Bezirk Altona, Ortsteil 220)

Der Bebauungsplan mit der beabsichtigten Bezeichnung Lurup 60 schafft für die Grundstücke nördlich der Straße Tannenberg die planrechtlichen Voraussetzungen für eine zusätzliche Wohnbebauung auf den hinteren Grundstücksflächen. Aufgrund der Grundstücksgrößen bietet sich eine Nachverdichtung an, um bestehende Ressourcen und vorhandene Infrastrukturen nutzen zu können. Dabei ist eine behutsame Verdichtung geplant, die Rücksicht auf die vorhandene Bebauungsstruktur und den erhaltenswerten Baumbestand nimmt. Zusätzlich werden Erhaltungsgebote sowie An- bzw. Nachpflanzgebote für Bäume festgesetzt, um die vorhandene Grünstruktur zu sichern.

Da es sich um eine Maßnahme der Innenentwicklung zur Nachverdichtung handelt, wird der Bebauungsplan im beschleunigten Verfahren nach § 13a des Baugesetzbuches (BauGB) aufgestellt. Die Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Absatz 4 Baugesetzbuch (BauGB) ist nicht geplant.

Der Entwurf (zeichnerische Darstellung mit textlicher Festsetzung und Begründung) wird in der Zeit vom 19. Juli bis einschließlich 31. August 2010 an den Werktagen (außer sonnabends) während der Dienstzeit im Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung des Bezirksamtes Altona, Jessenstr. 1-3 (Technisches Rathaus), 5. Stock, 22767 Hamburg, öffentlich ausgelegt.

Während der öffentlichen Auslegung können Anregungen zum Bebauungsplan bei der genannten Dienststelle schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden.
Verspätet vorgebrachte Anregungen können unberücksichtigt bleiben.

Ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, soweit mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

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