Sportanlagen im Bezirk Altona geht das Geld aus

Lars Andersen (GAL) ist Vorsitzender des Grün- und Sportausschusses der Bezirksversammlung Altona. Foto: erstepresse

Hamburg / Altona (erstepresse). Der politische Raum in Hamburg Altona warnt vor der möglichen Schließung von Sportanlagen, denn das Geld für Rahmenzuweisungen für Sportanlagen reiche nicht aus. “Erfolgreiche Jugendarbeit im Sport darf nicht gefährdet werden”, sagt Lars Andersen (GAL), Vorsitzender des Grün- und Sportausschusses der Bezirksversammlung Altona.

Den Sportanlagen im Bezirk Altona ginge das Geld aus, heißt es in einer Mitteilung der GAL Altona. Qualitätsabsenkung, Einhaltung der Verkehrssicherheit und eine mögliche Schließungen seien die Folge.”Nach der Weltmeisterschaft ist vor der Weltmeisterschaft. Sportförderung muss unten anfangen, doch hier fehlten die Mittel. Die Nachfrage nach den Sportanlagen in Altona sei riesig, obwohl viele Plätze gedrittelt werden, um dem Bedarf nachzukommen. Die finanziellen Mittel seien seit Jahren nicht ausreichend, denn schon jetzt müsse der Bezirk bei Pflege- und Bauunterhaltung der Anlagen Qualitätsabsenkungen in Kauf nehmen. Auch die Nutzbarkeit der Anlagen wird immer schwieriger, die Kosten seien nicht mehr gedeckt. Dabei hingen viele Vereine, von Fußballern und Leichtathleten bis Bogenschützen, an den Plätzen. “Das ist erfolgreiche Jugendarbeit. Wir müssen unbedingt gegensteuern. Eine Schließung von Sportplätzen wäre ein Armutszeugnis”, so Andersen.

Der Ausschussvorsitzende aus Altona richtet seinen Appell insbesondere an Senat und Bürgerschaft. Diese sollen bei der Rahmenzuweisung für Sport etwas “drauf legen”. Dies sei wichtiger als Zuschüsse für irgendwelche Großevents, denen es ohnehin chronisch an Sponsoren mangele.

Hintergrund:
Im Bezirk Altona gibt es einundzwanzig staatliche Sportanlagen mit 32 Sportplätzen, darunter Rasenplätze, Rundlaufbahnen und Sprunggruben mit Umkleidehäusern und technischen Anlagen. Dem Bezirksamt Altona wurden für das Haushaltsjahr 2010 als Rahmenzuweisung 501.000 € für die Unterhaltung zur Verfügung gestellt. Die jährlichen Rahmenzuweisungen seien jedoch nicht mehr auskömmlich, vor allem wegen der Erhöhung der Mehrwertsteuer und den gestiegenen Kosten für Gas, Wasser und Strom. Absinkende Standards und die Schließung von Plätzen würden in Betracht gezogen. Bei Mitteln für den Bereich Sport fehle das Geld.

Kurz-URL: http://www.altona.info/?p=21242

geschrieben von bei Jul 15 2010. abgelegt unter Allgemeines, Aus Stadtteilen, Bürgerschaft, GAL, Meldungen, News & Meldungen, Politik, Politik Wirtschaft Gesellschaft, Sport. Antworten verfolgen RSS 2.0. Zum Ende gehen und eine Reaktion schreiben.

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