A7-Deckelabschnitt Bahrenfeld/Othmarschen – BSU: “Wir sind voll im Zeitplan”

Hamburg / Altona. Zu einer zusätzlichen Sitzung während der Sommerpause hatte sich am Mittwoch, 21. Juli, der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Altona versammelt. Erster Tagesordnungspunkt war dabei der “Autobahndeckel A7″ zu dem Herr Scheuermann (BSU) zu einem Sachstandsbericht geladen wurde.
“Technisch ist fast alles möglich”, sagte Scheuermann zu Beginn seiner Ausführungen und bezog sich dabei auf die Bebaubarkeit der Deckelflächen für den Abschnitt Bahrenfeld/Othmarschen. Jedoch sei der Bund als Eigentümer nicht bereit, Flächen herauszugeben, um sich Zugriffsmöglichkeiten im “Notfall” offen zu halten. Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt gehe von einer Kostengröße von 130 Mio Euro aus, die Hamburg tragen werde. Bei einer eingeschossigen Bebauung der Deckelflächen könnten 900 Wohneinheiten entstehen, “das ergibt dementsprechend 1400 Euro pro Quadratmeter”, führt Scheuermann weiter aus. Geschosswohnungsbau sei nach Ansicht der BSU nicht weiter zu verfolgen, als Begründung nannte Scheuermann die “städtebauliche Verträglichkeit”, die allem zu Grunde liegen müsse.
Während man für die Deckelabschnitte Stellingen und Schnelsen im August mit dem Planfeststellungsverfahren beginnen wolle, sei man auch bezüglich der Planungen des Altonaer Deckels “voll im Zeitplan”, so Scheuermann. “Wir beginnen jetzt mit den Vorbereitungen des freiraumplanerischen Wettbewerbs. Das Wettbewerbsverfahren soll zur Jahreswende stattfinden, Ergebnisse werden dann Mitte 2011 erwartet.”
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