Altonaer A7-Deckel: BSU macht wenig “Hoffnung” auf Verlängerung

Altona /Bahrenfeld / Othmarschen (erstepresse). Die Verlängerung des Deckelabschnittes im Bereich Bahrenfeld / Othmarschen, auf Höhe der Autobahnmeisterei und südlich der S-Bahnstrecke, wird vorraussichtlich nicht genehmigt. Zwar habe der Bezirk Altona diese Verlängerung gewünscht, eine Finanzierung dieser sei allerdings nicht in der letzten Senatsdrucksache enthalten, sagt BSU-Sprecher Enno Isermann in einem Gespräch mit altona.INFO.
Auszug Senatsdrucksache 19/2471 :
Eine weitere sinnvolle südliche Verlängerung des Deckels bis zur Behringstraße ist abhängig von einer möglichen Verlagerung der Autobahnmeisterei. Wenn sichergestellt werden kann, dass ein für den gegenwärtigen und die zukünftigen Aufgabenbereiche geeigneter Ersatzstandort zur Verfügung gestellt werden kann,
könnte hier ein Deckel gegenüber der zur Zeit vorgesehenen Galerie eine erhebliche Aufwertung der östlich angrenzenden Flächen bewirken. Der dann absehbare
Wertzuwachs könnte nach Abzug der Verlagerungskosten für die Autobahnmeisterei in die Deckelfinanzierung eingebracht werden. Die hierzu erforderlichen Klärungen werden aber noch Zeit in Anspruch nehmen.
Der Deckel werde lediglich eine Gesamtlänge von 2030 m im Bereich Bahrenfeld/Othmarschen erhalten, so der letzte Stand des Senats. “Ob eine zusätzliche Finanzierung des restlichen Deckelstückes möglich ist, wird derzeit noch geprüft, eine Entscheidung wird im Herbst fallen”, so Isermann. Allerdings mache man sich seitens der BSU wenig Hoffnung, die Zusatzkosten für die 230 m Verlängerung würden sich auf 19 Mio Euro belaufen, was angesichts der derzeitigen Haushaltslage in Hamburg nicht realisierbar sei.
Der Hamburger Anteil der Deckelfinanzierung soll aus Kleingartenflächen hervorgehen. “Diese Kleingartenflächen finanzieren die große Deckelfläche, nicht die geforderte Verlängerung”, betont Isermann.
SenatsdrucksacheA7-Deckel (PDF)
Kurz-URL: http://www.altona.info/?p=21464













