Bauvorbescheid für Ikea Altona erteilt – Wettbewerb geplant

Ob Ikea in Altona mal so ausschauen wird ist fraglich. Die Durchführung eines Fassadenwettbewerbs ist Bedingung des nun erteilten Bauvorbescheids.

Ob Ikea in Altona mal so ausschauen wird ist fraglich. Die Durchführung eines Fassadenwettbewerbs ist Bedingung des nun erteilten Bauvorbescheids.

Hamburg / Altona (erstepresse). Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat den Bauvorbescheid für die Ansiedlung von Ikea in Altona erteilt. Nach Informationen von altona.INFO liegt diese seit einer Woche vor. Auf 21 Seiten sei – so die Behörde -dokumentiert, unter welchen Bedingungen und Auflagen das Vorhaben grundsätzlich genehmigt werden kann. Damit sind die wesentlichen Voraussetzungen jetzt geschaffen, denn werden auferlegte Kriterien von einem Bauherren in dem “Vor”-Bescheid beachtet, kann die Erteilung einer Baugenehmigung nicht mehr versagt werden.

Zu dem Bauvorbescheid gehörten nach Angaben der BSU u.a. Aussagen zur Größe und Gestaltung des Gebäudes, wie z.B. die Vorgabe, Garagengeschosse gegenüber den darunter liegenden Geschossen aus stadtbildgestalterischen Gründen zurückversetzt zu bauen. Der Vorbescheid legt außerdem fest, dass vor dem Baugenehmigungsverfahren ein Fassadenwettbewerb durchgeführt werden muss, in den auch die Frage der Werbung am Gebäude einbezogen wird. Damit der Verkehr im Umfeld der neuen Filiale gut abgewickelt werden kann, sei Ikea zudem gefordert, eine Verkehrsplanung zu erstellen.

Im Rahmen der Verkehrsplanung geht es geht jetzt vor allem um Umbaukosten im Straßennetz, die vom Unternehmen zu tragen seien. Dies bestätigt auch Ikea gegenüber altona.INFO und auch weiter, dass jetzt eine Umweltverträglichkeitsprüfung und ein Gutachten für Lichtemissionen beauftragt würden. Bereits erstellte Gutachten wären bereits Element des Vorbescheids. “Das vorliegende Verkehrs- und Lärmgutachten wurde in dem Bauvorbescheid bereits anerkannt”, sagt Ikea-Sprecherin Simone Settergren.

Ikea wird nach Ablauf der vier-Wochen-Frist formal Eigentümer des Frappant. Zwischen den Parteien (Stadt und Ikea) wird jedoch auch noch ein städtebaulicher Vertrag verhandelt und erst nach dessen Abschluss wird die Kaufsumme für Gebäude und Grundstück fällig. Ein Element des städtebaulichen Vertrages ist auch die Durchführung eines eingeschränkt ausgeschriebenen Fassadenwettbewerbs. An der Jury des Wettbewerbs sollen auf Wunsch von Ikea neben Bezirksabgeordneten und Vertretern der Behörden auch Bürgervertreter beteiligt werden.

Die weiteren Planungen könnten auf der Grundlage des Vorbescheids jetzt erfolgen”, teilt die BSU abschließend mit. Wie bereits berichtet plant das Einrichtungshaus die Abrissarbeiten des ehemaligen Karstadt-Gebäudes ab Dezember. Der Abriss des “Frappant” soll rund fünf bis sechs Monate in Anspruch nehmen.

—-

Offizielles BüRGERFORUM IKEA in Hamburg-Altona (Fragen werden von Ikea beantwortet)

Offizielles BüRGERFORUM IKEA in Hamburg-Altona

Kurz-URL: http://www.altona.info/?p=21528

geschrieben von bei Jul 27 2010. abgelegt unter Allgemeines, Altona-Altstadt, Aus Stadtteilen, Baustelle Altona, Dossier & Archiv, Ikea Altona, Meldungen, News & Meldungen, Politik Wirtschaft Gesellschaft, Verwaltung. Antworten verfolgen RSS 2.0. Zum Ende gehen und eine Reaktion schreiben.

Reaktion

TOP-Partner