GAL: „Mehr Vielfalt in Altonas Parks". Foto: erstepresse

Hamburg / Altona. Hamburg ist unter den Top 10 der „Hotspots der Artendiversität“ in Deutschland. Gerade alte Parks und Grünflächen hätten ein hohes ökologisches Potential – trotz zahlreicher Fehlentwicklungen. Denn sterile öffentliche Gärten, kurz geschorene Rasen und eintönig bepflanzte Beete würden Artenvielfalt und Lebensqualität, heißt es in einer Pressemitteilung der GAL Altona. Mit dem Antrag „Mehr Vielfalt in Altonas Parks“ hält die GAL dagegen .

Tim Schulze, Sprecher des Ausschusses „Grün, Naturschutz und Sport“ der GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung Altona, sagt dazu: „Mit dem Antrag ‚Mehr Vielfalt in Altonas Parks’ haben wir neue Wege in der Parkpflege und Parkentwicklung beschritten. Biologen untersuchten die Artenvielfalt und Lebensräume der Tiere und Pflanzen im Bezirk Altona, vor allem in den Parks am Elbhang, und entwickelten einen Maßnahmenkatalog mit fünfzig konkreten Anweisungen, um unsere Naturgebiete besser zu managen, zu schützen und aufzuwerten. Insgesamt sollen der Natur dabei mehr Spielraum gegeben, standortfremde Pflanzen entfernt und Gewässer renaturiert werden. Wichtig war uns hierbei, dass keine Konflikte mit anderen Nutzungen entstehen. So leistet auch Altona einen Beitrag zum UNO-Jahr der Artenvielfalt. Umweltschutz fängt direkt vor unserer Haustür an.“

Hamburg wird 2011 Umwelthauptstadt sein und im Jahr 2013 die Bundesgartenschau ausrichten. Derzeit feiert die Welt das UNO-Jahr der Artenvielfalt (2010). Mit seinen zahlreichen Parks, darunter dem Altonaer Volkspark, dem Baurs Park, dem Donners Park, dem Hirsch- und dem Jenischpark, verfüge der Bezirk Altona über zahlreiche Natur- und Erholungsflächen. Der GAL-Antrag „Mehr Vielfalt in Altonas Parks“ führte zu einer Bestandsaufnahme der biologischen Vielfalt vor unserer Haustür und zu konkreten Maßnahmen, die Natur in der Stadt zu erhalten.

KOMMENTAR / LESERBRIEF

Antwort hinterlassen