Hamburg (erstepresse). Nach dem sehr überzeugenden Sieg der Hamburger vom Freitag, 24.09.10, gegen die Augsburg Panther 2:1 (1:0, 0:1, 1:0), zeigten die Mannen von Coach Richer im 1.Drittel des Heimspieles vom Dienstag, 28.09.10, 19.30Uhr ein komplett anderes Gesicht. Die Freezers waren unkonzentriert, verloren die einfachsten Zweikämpfe, konnten den Puck nicht in den eigenen Reihen halten und schliefen in der Abwehr. So war es dann auch nicht überraschend, dass es nach noch nicht einmal 7 gespielten Minuten 0:3 für die Gäste aus Ingolstadt stand.

Zweimal langte der ehemalige Spieler der Hamburg Freezers Mueller (0:1 und 0:3) hin und einmal Girard (0:2). Mit dem Tausch der Torhüter, direkt nach dem 0:3 kam Marc Lamothe für  Niklas Treutle, wurde der noch zu dem Zeitpunkt beste Spieler vom Feld genommen, obwohl die Tore nun wirklich nicht seine Schuld gewesen waren. Es blieb bis zum Ende des ersten Drittel beim 0:3. Manchen Fans war das aber schon zu viel und aufgrund des Auftretens der eigenen Mannschaft und des schon doch sehr hohem Ergebnis, traten Sie den Weg in die heimischen vier Wände an. Gerade mal 28 Sekunden waren im dem 2. Drittel gespielt und es stand 1:3 durch Brett Engelhardt. Da war wohl etwas im Pausentee, denn auf einmal war das Gesicht der Freezers vom Freitag wieder da. Die Hamburger spielten im 2. Drittel ein sehr gutes Eishockey und schossen durch Jerome Flaake noch den 2:3 Anschlusstreffer (erstes Tor von Flaake für die Freezers). Dieses Ergebnis blieb dann auch, trotz weiterer zahlreicher Chancen auf beiden Seiten bis zum Drittelende.

Gleiches Bild vom 2. auch im 3. Drittel. Die Freezers ließen den Puck durch die eigenen Reihen gehen und hatten diverse Chancen, die aber nicht genutzt wurden. 78 Sekunden vorm Ende des 3. Drittel wurde der Torwart Marc Lamothe durch einen sechsten Feldspieler ersetzt. Das ist zwar ein gefährliches Spiel aber ob man nun mit drei oder vier Gegentoren verliert, ist schon egal. Allerdings ging die Rechnung auf,  27 Sekunden vor der Schlusssirene war es Colin Murphy, der einen Pass von Patrick Traverse zum 3:3 in das Tor der Ingolstädter einschoss. Overtime.
Den Schwung aus den letzten zwei Dritteln, nahmen beide Teams in die Overtime mit und so wurden es noch spannende 5 Minuten, die allerdings am Ergebnis nichts änderten.
Im Penaltyschießen hatten dann die Gäste aus Ingolstadt, das bessere Ende und gewannen mit 3:4 das Spiel, wenn man das erste Drittel mit einbezieht, verdient.
Die Freezers müssen einfach von Anfang an konzentriert arbeiten und sich nicht nach einer Siegesserie von gerade mal zwei Spielen wie die Meister aufführen, dann klappt es auch wieder mit einem Sieg in der regulären Spielzeit. Das nächste Spiel der Freezers ist am Sonntag, 03.10.10, 14.30 Uhr in Iserlohn bei den Roosters.

Hamburg Freezers : ERC Ingolstadt
3:4 (0:3, 2:0, 1:0, 0.0, 0:1)

Tore
0:1  02:08  Mueller
0:2  02:57  Girard
0:3  06:53  Mueller

1:3  20:28  Brett Engelhardt
2:3  24:02  Jerome Flaake

3:3  59:33  Colin Murphy

3:4  65:00  Hussey

Zuschauerzahl
4921

Strafen
Hamburg    0  Minuten

Ingolstadt    2  Minuten

Schiedsrichter
Georg Jablukov

Puckjunge
Joe Lukat

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