Hamburg / Berlin (erstepresse). Der Altonaer Fatih Akin ist mit dem Bundesverdienstkreuz augezeichnet worden. Bundespräsident Christian Wulff ehrte Akin und andere am 4. Oktober 2010 aus Anlass des 20. Jahrestages der Deutschen Einheit mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Zentrale Themen des Filmregisseurs und Drehbuchautors seien Integration und kulturelle Vielfalt, Heimat und Fremde. “Dabei vermag er mit seinen Filmen diese Themen erfahrbar zu machen. Mit großer Selbstverständlichkeit und Offenheit zeigt Herr Akin das Leben und die Probleme türkischstämmiger Deutscher in ihrer Heimat Deutschland und die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen Deutschland und der Türkei. “Wir haben noch einen zweiten Blick, den unserer Herkunftsländer", erklärt er zur besonderen Filmperspektive von Regisseuren türkischer Herkunft. Mit seinem Werk, für das er bereits zahlreiche nationale und internationale Preise erhielt, hat er sich sowohl im Bereich der Kunst als auch im Bereich des gesellschaftlichen Engagements große Verdienste erworben”, heißt es in einer Mitteilung des Bundespräsidialamtes.

KOMMENTAR / LESERBRIEF

Antwort hinterlassen