Hamburg (erstepresse). Prof. Dr. Kirsten Baumann, Direktorin des Museums der Arbeit, ist vom Stiftungsrat  einstimmig zum Alleinvorstand der Stiftung Historische Museen Hamburg ernannt worden. Die Historikerin (46) tritt ihre neue Aufgabe ab sofort an und übernimmt das Amt zunächst bis Ende 2012 von Prof. Dr. Lisa Kosok, Direktorin des Museums für Hamburgische Geschichte, die zuvor drei Jahre die Stiftung geleitet hatte. Kirsten Baumann bleibt weiterhin Direktorin des Museums der Arbeit. Zudem habe der Vorstand den Auftrag bekommen, bis zum 1. April 2011 ein Konzept zur Neuausrichtung der Stiftung Historische Museen Hamburg zu erarbeiten.

Der Senator für Kultur und Medien, Reinhard Stuth, begrüßte die Ernennung von Frau Baumann. „Ich freue mich, dass die Stiftung Historische Museen Hamburg mit Frau Prof. Dr. Baumann einen erfahrenen und kompetenten Alleinvorstand bekommen hat. Ich bin sicher, dass Frau Baumann den seit einiger Zeit laufenden Prozess der Neuaufstellung der Historischen Museen in Hamburg mit großer Umsicht und energisch weiterführen wird.“

Frau Prof. Dr. Baumann kommentierte ihre Benennung: „Wir haben auch weiterhin einen klaren Auftrag, die Sammlung und die Geschichte dieser Stadt zu bewahren und ansprechend und zeitgemäß auszustellen. Um dieser Aufgabe seriös nachkommen zu können, gilt es nun, ein überzeugendes Gesamtkonzept für die künftige Arbeit der Stiftung vorzulegen.“

Vita Dr. Kirsten Baumann
Prof. Dr. Kirsten Baumann wurde zum 1. April 2009 zur Direktorin des Museums der Arbeit und zum Vorstandsmitglied der Stiftung Historische Museen Hamburg berufen. Sie trat damals die Nachfolge von Prof. Dr. Lisa Kosok an, die als Direktorin an das Museum für Hamburgische Geschichte gewechselt war. Von 2005 bis 2009 war Dr. Kirsten Baumann stellvertretende Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau, wo sie seit 1997 unter anderem den Besucherdienst aufbaute, als Projektleiterin die 2007 eröffnete Dauerausstellung betreute und den Bereich Bildung und Vermittlung wissenschaftlich leitete. Kirsten Baumann stammt aus Hannover und studierte von 1985 bis 1992 Geschichte und Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Danach war sie an unterschiedlichen Museen wie der National Gallery of Art in Washington, dem Museum Folkwang in Essen und dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund tätig und promovierte 2001 zum Thema „Wortgefechte.Völkische und nationalsozialistische Kunstkritik 1927-1939.“

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