„Flora-Bleibt-Festwoche” noch bis zum 21. Dezember 2010

Altona / Sternschanze. Vor einigen Tagen hat die Initiative „Not In Our Name, Marke Hamburg“ eine Kampagne zur Unterstützung der Roten Flora im Hamburger Schanzenviertel lanciert. Unter dem Slogan „Ich würd’s so lassen“ steht ein Manifest zur Unterzeichnung im Internet.

Mittlerweile haben sich rund tausend Initiativen, Einzelpersonen, Gewerbetreibende, Kultur- und soziale Institutionen eingetragen. Von den Gängeviertel-Besetzern bis zu Schrebergärtnern, von Kulturprominenz bis zu Anwohnern: Die Unterstützerinnen und Unterstützer der Kampagne umfassen ein breites Spektrum. Viele Läden und Firmen aus dem Schanzenviertel haben ihren Namen unter das Manifest gesetzt und damit bekundet, dass die Flora eines ganz bestimmt nicht ist: Ein „Fremdkörper“ im Stadtteil, wie der juristische Eigentümer des Gebäudes, Klausmartin Kretschmer, gerne verbreitet.

Im kommenden Frühjahr fallen einige Vertragsbeschränkungen, die der Flora-Eigentümer bis dato einhalten musste. Ein Verkauf der Roten Flora werde damit einfacher – auch Räumung, Abriss und eine lukrative Verwertung des Areals seien dann juristisch kein Ding der Unmöglichkeit mehr. Um klarzustellen, was Anwohner und andere von einer solchen Entwicklung halten, wird noch bis zum 21. Dezember die „Flora Bleibt Festwoche“ – mit Konzerten, Film-, Club- und Diskussionsabenden im Gängeviertel, Uebel & Gefährlich, Kampnagel, Stubnitz, Fabrik und anderen veranstaltet .Am Freitag, den 17.12., gibt Jan Delay ein Soli-Konzert in der und für die Rote Flora. Abschluss und Höhepunkt der Festwoche ist die „Ich würd’s so lassen“-Gala in der Fabrik am Dienstag den 21.12.

Kurz-URL: http://www.altona.info/?p=25762

geschrieben von bei Dez 17 2010. abgelegt unter Meldungen, Sternschanze. Antworten verfolgen RSS 2.0. Zum Ende gehen und eine Reaktion schreiben.

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