Vollständiger Name: Horst Schneider
Partei: DIE LINKE.
WK:3
Geburtstag: 1959
Geburtsort: Bonn
Familienstand / Kinder:
Beruf: Drucker/ Verwaltungsfachangestellter
Mehr Infos (Internet):


Was motiviert Sie besonders an der Bezirkspolitik?

Ich bin seit Beginn der Legislaturperiode Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Senioren. Ich finde die direkte Nähe zu den Menschen im Bezirk außerordentlich spannend. Dass die Entscheidungen in der Bezirksversammlung fast unmittelbare Auswirkungen auf die Menschen haben. Zum Beispiel der Versuch der alten Koalition bestehend aus GAL und CDU Seniorentreffpunkte zu schließen.Oder die geplante Kürzung beim Schulzahnärztlichen Dienst.Ich habe als Mitglied in diesem Ausschuss erleben müssen, wie die Folgen aus einer verfehlten Haushaltspolitk, die in den letzten beiden Jahren der Stadt Hamburg  bis zu ca. 4 Milliarden Schulden zusätzlich einbrachten, direkt und ohne Umwege auf die Menschen umverteilt werden sollen.Genau hier habe ich erleben müssen, wie auf Kosten derer gekürzt werden soll, die sich nicht wehren können. Genau deshalb brauchen Hamburg und Altona eine starke LINKE!  Zur Zeit leben in Hamburg mehr als 600 Einkommensmillionäre! Ich erlebe, wie die CDU vereint mit der GAL Protzbauten aufstellt. Koste es was es wolle. Auch wenn es niemand mehr hören oder lesen mag, so muss man dennoch immer wieder auf die Elbphilharmonie hinweisen. Oder die Milliarden, die in die Rettung der HSH Nordbank geflossen sind.

Dass Menschen, die sich an den Kosten des Staates mehr beteiligen müssten, z.B. die über 600 Einkommensmillionäre, immer weiter entlastet werden, während die Menschen, die bereits unter den Lasten ächzen, immer weiter belastet werden um den Wohlstand dieser Einkommensmillionäre noch weiter zu mehren. Das kann nicht richtig sein und hier muss Hamburg UMSTEUERN.
Zum Beispiel mit der Wiedereinführung der Vermögenssteuer von 5% auf Vermögen; die über einer Million Euro liegen. Dies allein würde der Stadt Hamburg jährlich(!)  bis zu ca. 4 Milliarden Euro mehr an Steuern einbringen!!
Darum fordert DIE LINKE.:
Initiativen für eine sozial gerechte Steuerpolitik im Bund: Die seit 20 Jahren vonunten nach oben umverteilende Steuerpolitik des Bundes muss endlich umgekehrtwerden. Dafür arbeitet DIE LINKE im Bundestag, dafür muss aber auchdas Land Hamburg im Bundesrat aktiv werden. Wir wollen, dass der Senat dortInitiativen einbringt für
die Wiedereinführung der Vermögenssteuer (5 % auf Vermögen oberhalb einer
Million €). Sie bringt Hamburg schätzungsweise 2-4 Mrd. € mehr ein – jedes
Jahr!
die Erhöhung der Erbschaftssteuer
die Erhöhung des Spitzensteuersatzes bei der Einkommenssteuer auf das
Niveau zur Zeit der Regierung Helmut Schmidts (56%);
die Einführung einer Transaktionssteuer, d.h. Besteuerung von Aktien- und
anderen Wertpapierverkäufen
den Umbau der Gewerbesteuer zu einer Gemeindewirtschaftssteuer, die auch
Freiberufler, Ärzte etc. einbezieht.
Damit wir dies erreichen, brauchen Hamburg und Altona eine starke LINKE.: Sowohl in den Bezirksversammlungen als auch in der Bürgerschaft.

In welchen Ausschüssen werden Sie sich engagieren?
Unter anderem im Sozialausschuss

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit am liebsten?

Mit Sport, Bildung und Gartenarbeit. Außerdem liebe ich griechische Landschildkröten, die ich auch selber züchte.

Bitte weisen Sie mit einfachen Begriffen/Stichwörtern auf Ihre parteipolitische Ausrichtung in der anstehenden Wahlperiode hin (maximal 300 Zeichen).

Ich stehe für soziale und demokratische Politik!
Was verbindet Sie mit Altona?
Ich mag einfach die Lebendigkeit und das bunte Treiben und die interkulturelle Atmosphäre.


Ihr größter Erfolg? (privat oder beruflich)

Mein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg. Diese eigene Erfahrung hat mich zu einem Verfechter der Idee „Eine Schule für alle“ gemacht.

Ihre größte persönliche Stärke? Ihre größte Schwäche?
Meine Ausdauer und mein Durchhaltevermögen.
Meine Ungeduld.

Ihr Lieblingsort in Altona?
Der Alma-Wartenberg-Platz.