Rund 50 Bürgerinnen und Bürger kamen zum Auftaktworkshop zur Realisierung des Bürgerhauses Bornheide in die Maria-Magdalena Kirche in Osdorf. Foto: erstepresse

Altona / Osdorf. Rund 50 Leute waren am 18. Januar 2011 in der Maria-Magdalena Kirche anwesend, um beim Auftaktworkshop zur Realisierung des Bürgerhauses Bornheide dabei zu sein. Auf der Tagesordnung stand die Analyse der bisherigen Entwicklung, das Konzept für die zukünftige Realisierung und Grundprinzipien eines Bürgerhauses. Im Anschluss wurden „Besonderheiten und Ziele des Bürgerhauses“ in Gruppenarbeit zusammengetragen und diskutiert.

„2012 ist ein ambitioniertes Datum“, verkündete Nadia Fritsche von der Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH. Sie sei aber optimistisch, dass die Planungen nun klare Züge annehmen. Bevor es zum eigentlichen Bau des Bürgerhauses kommt, solle jedoch die umliegende Bevölkerung befragt werden. Es werde ein Fragebogen sowohl verteilt, als auch in der „Westwind“ und der Osdorfer Gemeindezeitung veröffentlicht, um den Wünschen der Gemeinde so gut wie möglich nachzukommen.

Die Meinungen der Gäste waren gemischt. Viele begrüßten das Bauprojekt.  „Es werde „Zeit, dass etwas gemacht wird“, ließ eine anwesende Bürgerin verlauten. Andere jedoch waren skeptisch und wollten wissen, was das Bürgerhaus der Gemeinde vor allem an kulturellen Aspekten bieten könne.

Um den Anwesenden ein Bild von Funktion und Ziel eines Bürgerhauses zu geben, wurden verschiedene Bürgerhäuser aus Stadtteilen Hamburgs vorgestellt und unter der Berücksichtigung von Schwerpunkten dargelegt. Bildung, Soziales, Kultur und eine gute Organisatioen seien essentiell und eine heimische Atmosphäre für alle müsse garantiert werden.

Nach einer kurzen Umbaupause wurden mittels einer „Fishbowl-Diskussion“ unter Einbeziehung der Bürger die „Perlen der Vergangenheit“ aufgezeigt. Neben der „Beharrlichkeit des Bezirksamtes“ und dem „langen Atem der Gemeinde“ wurde besonders der Einsatz vom ehemaligen Stadtteilmanager Oehler gelobt. „Mann kann ihn sicher kritisieren, aber er hat viel für uns getan“, so ein Mittglied der Osdorfer Runde. Aus Erfahrung aus der Vergangenheit sei für die Zukunft vor allem wichtig: Feste Strukturen, Zusammenhalt und Hartnäckigkeit.

Nach einer kurzen Pause wurden Gruppen gebildet, um sich unter Berücksichtigung von drei Fragen untereinander zu beraten. Im Anschluss wurden die Entwürfe und Ideen zusammengetragen und diskutiert.

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