Hamburg / Altona. Auf Antrag der Fraktionen von CDU und GAL wurde im jüngsten Grünausschuss der Bezirksversammlung Altona die Gestaltung von so genannten „Naturerlebnisräumen“ gefordert. Naturerlebnisräume seien „Klassenzimmer für die vielfältigen Formen der Naturerfahrung“. Sie würden Kindern ein freies, naturnahes Spiel ermöglichen. Insbesondere in Großstädten hätten Kinder nur eingeschränkte Möglichkeiten, sich in und mit der Natur zu beschäftigen. Die klassische Gestaltung der Spielplätze – mit Wackel-Ente und Klettergerüst – werde diesem Anspruch nicht gerecht.

Auf Beschluss der Bezirksversammlung Altona wird das Amt nun gebeten, kurzfristig fünf Flächen vorzuschlagen, die von der Lage und Beschaffenheit geeignet sind, als Naturerlebnisraum ausgestaltet zu werden. Hierbei seien Stellen zu bevorzugen, in denen eine deutliche Unterversorgung „bespielbarer“ naturnaher Elemente besteht. Bei allen zukünftigen Wohnungsbau-Projekten soll die Verwaltung, bei der Aufforderung zur Erstellung von Gartenplänen, dem Investor die Empfehlung aussprechen, naturnahe „Ecken“ zu sichern und diese als Naturerlebnisräume herzurichten. Sind keine natürlichen Elemente vorhanden, sollen diese ergänzt werden, z.B. durch Baumstämme, Steinhaufen und einheimische Gewächse. In Abhängigkeit des Standortes soll die Ausstattung so erfolgen, dass sie auch langfristig hohem Nutzungsdruck standhält. Die verantwortlichen Ausschüsse sind in sinnvollen Abständen über den Stand der Planungen zu informieren.

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