Kritik an Auswahl der Parteien für Kandidaten-Vorstellung zur Hamburg-Wahl

Nach eingehender Kritik zu der Vorstellung von Kandidaten und dem Vorwurf der “Zensur” und der “Ungleichbehandlung” haben wir uns in der Redaktion entschieden, eine Nachschicht einzulegen, um den Wünschen aller Kandidaten zu entsprechen. Die bisherige Arbeit hat bereits eine Vielzahl an Ressourcen gekostet. Trotzdem sehen wir eine Berechtigung  sämtlicher Kandidaten. Wir hatten uns bei der Vorstellung der Kandidaten an den letzten Wahlergebnissen und den in der Bezirksversammlung Altona vertretenen Parteien orientiert.

Wir bitten jetzt folgende “Regeln” zu beachten:

a) wir setzen eine öffentliche Nachfrist für alle vom Landeswahlleiter zugelassenen Parteien und Kandidaten bis zum 11.02.2011 – 18.00 Uhr eingehend (Redaktionsschluss)
b) bitte beantworten Sie als Kandidat die Fragen aus dem Steckbrief, analog – entweder für die Bezirksversammlung Altona oder für die Hamburgische Bürgerschaft und senden diese an unsere E-Mail-Adresse (auf Wunsch mit Bild)

Keinesfalls haben wir grundrechtliche Ansprüche schmälern noch in irgendeiner Weise verletzen wollen. Dem Vorwurf einer möglichen “Zensur” treten wir entschieden entgegen. ALTONA.INFO ist und bleibt überparteilich und unabhängig.

Die Redaktion

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geschrieben von bei Feb 8 2011. abgelegt unter Politik Wirtschaft Gesellschaft. Antworten verfolgen RSS 2.0. Zum Ende gehen und eine Reaktion schreiben.

2 Reaktionen für “Kritik an Auswahl der Parteien für Kandidaten-Vorstellung zur Hamburg-Wahl”

  1. Werner Roleff

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ÜBERPARTEILICHKEIT und UNABHÄNGIGKEIT gehören zu den Medien-Basics einer Demokratie. Gut, dass Altona.Info dies – jetzt – in vollem Umfang ernst nimmt.

    Auch der NDR sollte sich endlich ein Beispiel daran nehmen und ALLE Parteien in die Wahlberichterstattung aufnehmen (Vorstellung, Interviews, Podiumsdiskussionen etc.). Schließlich ist der NDR ein öffentlich-rechtlicher Sender, wird von Steuergeldern mit-finanziert und trägt eine hohe Verantwortung für eine gelingende Demokratie.

    Mit freundlichen Grüßen,

    W. Roleff

  2. Verena Häggberg

    Anerkennung für diese Entscheidung!

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