Altona / Osdorf.  Am 18. Januar fand in der Maria-Magdalena Kirche / Osdorfer Born der Auftaktworkshop zur Realisierung des Bürgerhauses Bornheide statt. Nachdem grundlegende Ziele genannt wurden, begann die Arbeitsgruppenphase. Es wurden vier Arbeitsgruppen gebildet, die sich an den „wesentlichen Interessen“ für das Bürgerhaus orientierten.

Alle gesammelten Ideen sollen sich an ein breites Publikum wenden und unabhängig von Alter, Herkunft, und Vermögen zugänglich sein. Soviel ist klar. Trotz der gemeinsamen Nutzung soll das Bürgerhaus nicht unter dem Motto „Haus für alle“ stehen, das Motto „Haus für viele“ sei passender. Die Teilnehmer wünschen sich auch die Einbeziehung umliegender Stadtteile für ihr Bürgerhaus.

Für den Osdorfer Born selbst soll das Bürgerhaus ein „Zentrum für Stadtteil- und Bürgerkultur“ sein. Hier sei wichtig, dass sich Bürgerinnen und Bürger mit dem Bürgerhaus identifizieren können. Ein gesteigertes Bewusstsein für Osdorf und die Kultur steht im Vordergrund. Eine offene Frage ist die Organisation der Verwaltung – schließlich soll das Haus an sieben Tagen in der Woche geöffnet sein. Zur Zeit findet bereits der Architektenwettbewerb für das Bürgerhaus statt. Entsprechende Entwürfe werden vom 28. Februar bis 3. März im „Borncenter“ ausgestellt.  Danach können sich Bürgerinnen und Bürger zu den Entwürfen äußern und diese diskutieren.

KOMMENTAR / LESERBRIEF

Antwort hinterlassen