Altona / Bahrenfeld. Die Bezirksversammlung Altona hat in ihrer vergangenen Sitzung den Antrag zur schnellstmöglichen Kündigung des Untermietverhältnisses der Polizeischießanlage in Bahrenfeld beschlossen.

Seit Jahrzehnten würden die erholungssuchenden Bürger im Volkspark durch den Lärm der Polizeischießanlage auf dem Grundstück Nansenstraße 49/Schulgartenweg 2 gestört. Seit längerer Zeit bemüht sich der Bezirk Altona in Verhandlung mit der Innenbehörde, dass die Polizeischießanlage verlagert wird. Jetzt sei es nun soweit, dass die Polizei in die neue Schießanlage am Braamkamp umziehen kann. Damit könne endlich der Volkspark auch vollumfänglich seiner Erholungsfunktion dienen. Stattdessen plane die Stadt mittels der stadteigenen Sprinkenhof AG diese durch die Polizei aufgegebene Anlage an Sportschützenvereine zu überlassen. Damit würde der Schusslärmpegel auf Dauer verfestigt, obwohl in der Nachbarschaft im Zuge der Deckelbebauung umfangreich qualifiziertes Wohnen entstehen soll.

Vor diesem Hintergrund beschließt die Bezirksversammlung Altona (Wortlaut):

Der Herr Bezirksamtsleiter wird aufgefordert, sich bei der Sprinkenhof AG dafür einzusetzen, dass kein neuer Überlassungsvertrag für eine weitere Nutzung als Schießsportstätte geschlossen wird und das derzeitige Untermietverhältnis mit einem Schießsportverein zum frühestmöglichen Zeitpunkt gekündigt wird. Das Bezirksamt wird gemäß § 19 BezVG aufgefordert, eine neue Nutzungsgenehmigung nicht zu erteilen. Die Fläche sollte zunächst nutzungslos in das Verwaltungsvermögen der BSU oder der bezirklichen Abteilung für Stadtgrün überführt werden, mit dem Ziel ein Konzept für eine Naherholungsnutzung zu erarbeiten.

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