Altona / Rissen. Wie die Polizei mitteilt, ist am Polizeikommissariat 26 ein Notruf eingegangen. Demnach sollte die Besatzung eines Sportbootes überfallen worden sein.

Am Falkensteiner Ufer trafen die eingesetzten Beamten auf zwei Männer (39, 48). Der 48-jährige Eigner des Sportbootes Typ SEA Ray 240 sei stark alkoholisiert und mit blutenden Kopfverletzungen aufgefunden worden. Der 39-jährige Begleiter sei sogar derart alkoholisiert gewesen, dass er sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte. Gegenüber den Beamten gaben sie an, sich an nichts erinnern zu können. Beide Männer wurden in Krankenhäusern stationär aufgenommen.

Aus der Mitteilung geht hervor, dass die Beamten starke Beschädigungen am Sportboot im gesamten Rumpfbereich feststellen konnten. Der innenliegende Außenbordmotor sei abgeknickt gewesen. Im Inneren des Bootes, insbesondere im Bereich des Fahrstandes, seien Blutspuren sichtbar. Die Wasserschutzpolizei setzte die Ermittlungen fort. Die Beamten sicherten die Radarbilder und zogen Spurensicherer des Landeskriminalamtes hinzu. Das Sportboot wurde für weitere Untersuchungen sichergestellt.

Die Wasserschutzpolizei gehe nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht vom einem Raubüberfall, sondern vielmehr davon aus, dass das Sportboot mit hoher Geschwindigkeit auf ein Hindernis gelaufen ist. Es wurde ein Verfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Schiffsverkehrs eingeleitet. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei dauern an.

Zeit: 19.05.2011, 03:02 Uhr
Ort: Hamburg-Rissen, Falkensteiner Ufer, in Höhe Haus Nr. 8

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