Hamburg / Altona. Soziales Aufbegehren in Nordafrika, Aufruhr in London und Demonstrationen in Tel Aviv zeigen aktuell, welche Bedeutung soziale Ungleichheit und Ungerechtigkeit für unsere Gesellschaften haben. Nicht der Reichtum einer Gesellschaft sichert die Zukunft, sondern ihre relative Gleichheit.

Aus zahlreichen Studien der letzten 20 Jahre wissen wir, welcher Zusammenhang zwischen Gesundheit und Gerechtigkeit besteht. Der Psychiater Hans-Peter Unger spricht über die sozialen Bedingungen von Krankheiten und stellt die Forschungsarbeit der Wissenschaftler Kate Pickett und Richard Wilkinson vor ( „The spirit level. Why equality is better for everyone“). Hans-Peter Unger leitet das Zentrum für seelische Gesundheit der Asklepios Klinik Harburg und ist Autor des Buches „Bevor der Job krank macht“ (Random-House). Mit Unger spricht Sigrid Berenberg aus dem Kultwerk-Team.
Eintritt € 5 erm. € 3

27.09.2011
20 Uhr

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