Siegerentwurf Sportlife Othmarschen. Darstellung: mpp

Altona / Othmarschen. An der Paul-Ehrlich-Straße entsteht bis Ende 2013 ein Hotel-Neubau. Das Grundstück der städtischen Pensionskasse HFV wurde dem nebenliegenden Sportcenter anhandgegeben. Bis Ende 2013 soll ein achtgeschossiger 2-3 Sterne-Komplex als Tagungszentrum mit Nebengebäuden in das nebenliegende Sport- und Wellnesscenter integriert werden.

Harald Claussen ist seit 35 Jahren selbstständig und steht nun vor seinem größten Projekt. Der Unternehmer aus der Sport- und Hotelbranche plant nach eigenen Angaben 40 Millionen Euro in den Bau an der Autobahnausfahrt A7-Othmarschen zu investieren. Vorangegangen war der jetzigen Entwicklung zunächst der Bau von Parkplätzen durch das nebenstehende AK-Altona. Jene, direkt auf dem Grundstück, wurden so frei und das Grundstück konnte beplant werden.

Den Architekten-Wettbewerb unter drei Teilnehmern hat das Büro MPP (Meding Plan und Projekt) mit einem rhombusförmigen Hauptgebäude und zwei nebenliegenden Konferenzgebäuden für sich entschieden. Bis zu 1.000 Personen hätten in dem größten Konferenzraum Platz, berichtet Investor Claussen, der auch in Elmshorn bereits ein Hotel betreibt. Der Fitnessbereich soll von 2.500m² auf 5.000m² erweitert werden. Das Hotel selbst, das der Unternehmer bewusst im 2-3 Sterne-Standard errichten will, soll mit 300 Betten etwa 500 Gäste beherbergen können. Eine 400 Meter lange Bahn auf dem begrünten Dach des Hotels soll als Lauffläche zum Joggen genutzt werden können. “Ökologische Standards werden natürlich beachtet”, sagt Claussen im Gespräch mit ALTONA.INFO. Schließlich sei man ein Wellness-Hotel – Photovoltaik-Anlagen und ein Blockheizkraftwerk sind bereits im Betrieb.

“Natürlich können wir uns nicht ausschließlich lokal refinanzieren”, berichtet der Geschäftsführer und zeigt auf fünf Busparkplätze, die vor dem Haus errichtet werden sollen. Der erste Spatenstich werde bereits Ende 2011 erfolgen; Der Bauvorbescheid liegt vor und Interessenten für eine Nutzung hätten auch bereits von sich hören lassen. Mit dem AK-Altona, einem Anbieter für Elektroautos und einem Fahrradverleih werde bereits gesprochen.

Verkäufer der Fläche ist der der Stadt Hamburg (FHH) zugehörige Hamburgische Versorgungsfonds HVF. “Die Anhandgabe gilt bis 2011″, berichtet Daniel Stricker von der Finanzbehörde. “Nicht betriebsnotwendige Flächen werden nach erfolgter Freimachung von Krankenhausnutzungen im Auftrag des HVF durch die Finanzbehörde vermarktet”, heißt es auf den Seiten des Versorgungsfonds. Eine direkt neben der A7 liegende Fläche wird damit nicht zur Refinanzierung des A7-Deckels genutzt. Das gegenüberliegende Terrain neben dem UCI wird von der Poltik gerade für Wohnungsbau frei gemacht, wie der kürzlichen Ankündigung der Auslegung des B-Plans “Othmarschen 40 zu entnehmen ist.

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