Hamburg / Altona. Auf Antrag der Altonaer rot-grünen Koalition hatte die Bezirksversammlung beschlossen, das Planfeststellungsverfahren zum A7-Deckel auf das letzte Teilstück zwischen Behringstraße und S-Bahn auszudehnen. Der Verkehrsausschuss hatte die Erweiterung des Verfahrens jedoch abgelehnt.

Dazu Christian Trede, Sprecher für Stadtentwicklung der GAL-Fraktion-Altona: „Der Senat und die Landes-SPD vergeben eine sehr große Chance für Altona und Hamburg. Wir müssen alles daran setzen, dieses letzte Teilstück umzusetzen. Dass nun eine öffentliche Anhörung und ein unabhängiges Gutachten verhindert sowie Beschlüsse der Bezirksversammlung ignoriert werden, ist nicht zu tolerieren. Ich hoffe, die Bürger-Initiative „Ohne Dach ist Krach“ verliert nicht den Mut zum Weiterkämpfen – wir tun es nicht. Die Entscheidungen zeugen nicht von Weitsicht und dem Willen zur Beteiligung.“

Dazu Gesche Boehlich, Sprecherin für Wohnen und Bauen und Fraktionsvorsitzende der GAL-Fraktion in Altona: „Erst unterzeichnen wir einen „Vertrag für Hamburg“ um den Wohnungsbau zu beschleunigen und dann wird uns die Option für 500 Wohnungen aus der Hand geschlagen – das ist in keinster Weise nachvollziehbar. Ohne den Deckel auf dem letzten Teilstück werden die geplanten 800 Wohnungen im Othmarschen Park verlärmt – das können wir so nicht hinnehmen.“

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