Kreuzfahrtterminal Altona: Zugänglichkeit der Aussichtsterrasse wird beraten
Hamburg / Altona. Altonaer und Touristen stehen vor Absperrbändern und geschlossenen Gittern, wenn sie vom Dach des neuen Altonaer Kreuzfahrtterminals das Auslaufen eines Kreuzfahrtschiffes verfolgen wollen. Wie aus einer Mitteilung der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Anne Krischok hervorgeht, soll in der kommenden Sitzung des Verkehrsausschusses über das Thema beraten werden.
Die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok unterstrich in der Debatte in der Hamburgischen Bürgerschaft, dass der öffentliche Zugang zur Aussichtsplattform hergestellt werden sollte: „Schließlich handelt sich bei dem Standort Kreuzfahrtterminal und Dockland nicht nur um eine bedeutende Altonaer Fläche, sondern, um einen der bedeutendsten Hamburger Eingänge für Touristen und Besucher.“ Auch Robert Heinemann (CDU) kämpft für die Zugänglichkeit der Dachterrasse. Mit drei Anfragen hat der Altonaer Wahlkreisabgeordnete Robert Heinemann (CDU) versucht, die Ursachen für die Sperrungen zu klären. Ergebnis: Beim Altonaer Kreuzfahrtterminal streiten sich verschiedene städtische Stellen noch um Haftungsfragen, weshalb die Plattform bis auf Ausnahmefälle vollständig gesperrt ist. Heinemann: “Hier werden die klaren Auflagen unterlaufen, die sicherstellen sollten, dass trotz der Bebauung am Wasser die Elbe weiterhin sichtbar und erlebbar bleibt. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass städtische Stellen seit der Eröffnung des Kreuzfahrtterminals Anfang April ohne Ergebnis miteinander verhandeln. Jetzt ist die wichtigste Nutzungszeit fast schon vorbei und der Senat hat es immer noch nicht für nötig befunden, dafür zu sorgen, dass sich seine Dienststellen endlich einigen.”
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