Streitthema Straßenmusik – Erster Erfolg für Anwohner

Ausschnitt aus dem Entwurf des Schildes für die Ottenser Hauptstraße. Quelle: Bezirksamt Altona

Altona / Ottensen. Nachdem das Amt bereits eine Beschilderung überprüft hatte, wurde im Altonaer Verkehrsausschuss am 19.09.2011 beschlossen, dass sich Straßenmusiker, die in der Ottenser Hauptstraße ihre Kunst zum Besten geben wollen, zukünftigt eine Registrationskarte beim Amt holen müssen. Sie erhalten diese ausgehändigt, sobald sie ein Merkblatt mit Leitlinien zur Straßenmusik offiziell zur Kenntnis nehmen.

Damit bestätigen sie, dass sie alle halbe Stunde 150 Meter weiterziehen, auf laute Instrumente sowie elektronische Verstärker verzichten und von 20:00 Uhr bis 11:00 Uhr Ruhe halten. Damit kam das Amt teilweise den Forderungen nach, die das Ehepaar Dieter Kröger und Antje Kröger-Voss gemeinsam mit ihren Nachbarn schon seit gut einen Jahr vorbringen und in den letzten Monaten immer weiter konkretisierten. Von der Einführung von bestimmten Plätzen für die Straßenmusiker, sowie der genauen Regelung der Spielzeiten sah das Amt ab. Strittig ist allerdings noch die Sache mit dem “Piepmatz”. Das Bezirksamt hatte ein Schild entworfen, auf dem ein Singvogel sowie ein Elektrostecker hinter einem roten Verbotsbalken zu sehen ist. Es soll in der Ottenser Hauptstraße aufgehängt werden und Straßenmusiker auf die neuen Regelungen aufmerksam machen. Im Ausschuss wurde gefordert, noch einmal einen Grafiker darüber schauen zu lassen. Das Ergebnis soll bei der nächsten Zusammenkunft am 17. Oktober präsentiert werden.

Straßenmusik Merkblatt (PDF)

Zur Hintergrundinformation führte ALTONA.INFO ein Interview mit Dieter Kröger:
“Sie fideln, sie trommeln, sie singen, sie zupfen – und das nicht nur an den Saiten ihrer Gitarren sondern auch ganz gewaltig an den Nerven der Anwohner. Nach ellenlangen Emails und Eingaben in mehreren Ausschüssen, ist nun klar, wer es richten soll: der [Piepmatz]”

[audio]

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13 Reaktionen für “Streitthema Straßenmusik – Erster Erfolg für Anwohner”

  1. Stefan Jahn

    “Aber in den letzten 2 Jahren haben regelrecht rumänische Banden die Fussgängerzone bevölkert (…)” (hhbernd)

    Genau, der böse Feind von außen, der die anständigen deutschen Musiker verdrängt!
    Wessen Geistes Kind muss man eigentlich sein, um in diesem NPD-Stil zu schreiben?

    • Antje Kröger-Voss und Dieter Kröger

      Wir haben uns von dieser Formulierung dieses Kommentars deutlich distanziert und möchten so einen Stil überhaupt nicht. Das geht gar nicht.

      Genau so wenig möchten wir einen solchen Stil, wo eine Kommentatorin die Leiden der Anwohner und dem Wunsch, dass die Regelung, die ja schon lange besteht, auch eingehalten werden, mit den Worten darauf reduziert: “nur wegen ein paar Spießern”.

      Wir wünschen uns, dass man sich hier so verständigt, dass beide Seiten damit leben können sowohl die Straßenmusiker als auch die Anwohner. Dafür treten wir (meine Frau und ich sowie die Gruppe der Anwohner) ein.
      Immerhin sind ca. 100 Wohnungen und ca. 20 Arzt- und Anwaltspraxen mit ihren Mitarbeitern und Patienten betroffen.
      Dieter Kröger

    • Nicolai

      “Aber in den letzten 2 Jahren haben regelrecht rumänische Banden die Fussgängerzone bevölkert (…)” (hhbernd)

      Genau, der böse Feind von außen, der die anständigen deutschen Musiker verdrängt!
      Wessen Geistes Kind muss man eigentlich sein, um in diesem NPD-Stil zu schreiben?
      —-
      Hallo Stefan, an mich war dies zwar nicht gerichtet, dennoch möchte ich hierzu Stellung nehmen.
      Im ersten Punkt möchte ich dich Fragen ob du dies genauso geschrieben hättest wenn es italienische oder dänische “Banden” wären die Bernd als ebensolche tituliert hätte.
      Nur weil man Kritik an Menschen mit einem Migrationshintergrund übt heißt dies nicht das der Kritiker automatisch in die rechte Ecke zu drängen wäre!
      Fakt ist das nun mal das es sehr viele osteuropäische Banden gibt die sich auf das betteln oder musizieren in Westeuropa spezialisiert haben. Das die tatsächliche Not dahinter meist nicht beachtet wird ist ein anderer Part.

      Ich fahre täglich von Bhf Altona mit der S1 in Richtung City Nord. Und täglich steigen nun mal die gleichen Musiker ein und spielen meist das gleiche Stück. Das diese auch einen osteuropäischen Hintergrund haben ist für mich ziemlich nebensächlich.
      Dieser täglichen Berieselung bin ich zwangsläufig ausgesetzt und kann dem nicht ausweichen. Auch wenn ich von vornherein in einen anderen Wagon steige. Das nervt extrem. Daher kann ich dieses Bürgerbegehren nur zu gut verstehen.
      Mfg
      Nicolai (selbst musizierend)

      • Stefan Jahn

        Doch Nicolai,

        hätte ich! Wenn man Menschen aufgrund ihrer Aktivitäten kritisiert, spielt doch die Herkunft keine Rolle! Ich denke, hhbernd hätte sowas nämlich nicht geschrieben, wenn es “deutsche” Musiker gewesen wären.

  2. protitulo

    Moin liebe Leute,

    ja schade, dass das freiheitliche und friedliche Zusammenleben immer wieder ´nur` mit Regularien und Vorschriften klappt. Als Anwohner habe ich zwar gelernt tolerant zu sein. Es geht einfach nicht anders.

    Dennoch nerven neben vereinzelter Straßenmusik, auch der Dreck, die grölenden Punks, die besoffenen WeihnachtsmarktbesucherInnen, die gerne mal in den Hausflur kotzen, die Unfreundlichkeit im Umgang miteinander, die wenig kultivierten Verhaltensmuster Einzelner (umgangssprachlich: Asi-Verhalten), die privaten Bauarbeiten an Wochenenden (z.B. sonntags ab 7 Uhr), das im Hinterhof weithin hörbare laute Zurufen, Diskutieren und Geschirrgeklapper in der Küche des Griechen am Spritzenplatz (bis nach Mitternacht), der Rauch im Schlafzimmer an geselligen Grillabenden, die Parkplatzsuche für uns Anwohner, die häufig aufgestellten Parkverbotsschilder etc.!

    Ich denke halt einfach, dass es in einem multikulti Stadtteil wie dem unseren sowohl sozial kompetente als auch sozial inkompetente Menschen gibt. Und dass sich im Grunde genommen der Mensch eher dumm verhält ist nicht neu. Bei all den dummen Menschen, die ich tagtäglich (auch in den Medien) ertragen muss, empfinde ich die Straßenmusik – als teilweise genervter Anwohner – sogar zum größten Teil als friedlichen Beitrag zum hektischen Großstadtleben.

    Schöne Tage für alle!

    • Antje Kröger-Voss und Dieter Kröger

      Ganz offensichtlich sind Sie kein Anwohner der Ottenser Hauptstraße und können als Spritzenplatzanwohner es nur als Passant erleben, welcher Musikberieselung die Anwohner und Mitarbeiter und Patienten in den Praxen direkt an der Ottenser Hauptstr. ausgesetzt sind.
      Anwohner

  3. Antje Kröger-Voss und Dieter Kröger

    Lieber August

    dass Du es für Tauben beleidigend findest, wenn man sie mit Menschen vergleicht, ist sicher eine Besonderheit. Im Kommentar von meiner Frau und mir ist unschwer zu erkennen, wie es gemeint ist.

    Wörtlich:”Das Problem ist doch, dass bisher die meisten Musiker die ja bestehenden Regeln entweder nicht kennen oder mitbekommen, dass man sie gar nicht beachten muss, so dass der Alltag der Musiker zu einer Willkür heruntergekommen ist, wenn von irgend einer Praxis oder einem Anwohner fast täglich der Ordnungsdienst oder die Polizei gerufen werden musste.”

    Wir möchten im Interesse der Straßenmusik, die uns am Herzen liegt, dass ein einfacher Weg gefunden wird, wie die Musiker sich orientieren können, damit die Anwohner, die nun einmal keine Fernbedienung zum Abstellen haben, damit leben – und auch genießen können.

    Dass Du nun aber in irgend einem Artikel in einer anderen Zeitung, die Du nicht benennst, “Rassismus” ausgemacht haben willst mit der Steigerung obendrein “von Rassismus pur” , den Du als neudeutschen Ottenser Tonfall “widerlich” findest, erstaunt. Ich kenne alle Artikel zu diesem Thema und weiß, dass die andere Zeitung nur Morgenpost oder Hamburger Abendblatt heißen kann und dort nicht einmal der Hauch eines Ansatzes von Rassismus – auch nicht mit einer ganz einseitigen Sicht-Lupe zu finden ist.

    Wenn es Dir hilft, bin ich gern bereit, mich mit Dir darüber per Mail auszutauschen.

    Dieter Kröger
    mail@kroeger-voss.de

    • August

      Lieber Dieter Kröger,

      in der Annahme, Sie kennen die Zeitungsartikel zu dem Thema, habe ich auf Quellenangaben verzichtet. Gemeint war der Abendblatt Artikel vom 13.9.2011.
      In dem Artikel ist das Foto eines mir bekannten Straßenmusikers zu sehen, der seit langem in Ottensen als Straßenmusiker auftritt.
      Zitat aus dem Artikel: “Von einem Akkordeonspieler ist da zu lesen, der ein schräges Drei-Stücke-Repertoire abspult – und das den ganzen Tag.” Abgesehen davon, daß er einiges mehr in seinem Repertoire hat, was bitte ist so “schräg” in seiner Musik ?
      Die Bild + Text Kombination macht ihn als Roma Musiker zum beispielhaften Anlass für die Kontroverse. Nicht den Sänger “von falsch gesungenen Opernarien,” der sich gerne als Hamburger Original produziert. Falls das kein “Hauch eines Ansatzes von Rassismus”ist, erklären Sie doch bitte, was für Sie ein Ansatz von Rassismus sein könnte, wenn nicht das.

      Die Straßenmusik soll, Ihrer Meinung nach, “wieder genießbar” werden und “nicht wie bisher zu einer Art Taubenplage verkommen”, d.h.: bisher waren die Straßenmusiker Ihnen ähnlich lästig wie die gemeinhin so unbeliebten Tauben.
      Beides ist für Sie offenbar eine “Plage”, für die Sie eine Einschränkung forderten und nun in puncto Straßenmusik bekommen haben, zum Glück ohne “Fernbedienung zum Abstellen”. Wie soll das nun gemeint sein: wenn Sie könnten wie Sie wollen würden Sie die Straßenmusiker an und abstellen, als wären sie ein Radiogerät ?

      Die Straßenmusiker leben von ihrem täglichen Auftreten und kennen die Regeln besser als Sie unterstellen. Haben Sie mit einem der Straßenmusiker mal darüber gesprochen ?

      Ob es mir “hilft” mich mit Ihnen darüber per Mail auszutauschen ?
      Welch gönnerhafter Ton. Die Kommentarseite ist das Forum dazu und warum sollte ich Ihre Hilfe und wozu auch in Anspruch nehmen wollen ?
      Ihre “einseitige Sicht-Lupe” können wir hier gerne weiter diskutieren.

      mit freundlichen Grüßen
      August

      • Antje Kröger-Voss und Dieter Kröger

        Lieber August,

        den netten Bulgaren kenne ich ja nun als Anwohner ebenfalls sehr gut und wir sind ihm persönlich sehr wohl gesonnen und meine Frau und ich unterstützen ihn fast täglich. Ich trenne ganz klar zwischen ihm als Mensch, der von seiner Musik lebt und der Tatsache, dass er dadurch, dass er einfach stundenlang an einem Platz sitzt, die Anwohner und Arztpraxen nicht damit erfreut. – was wegen der ungeregelten Situation ihm wohl am wenigsten anzulasten ist.

        Wenn Du schreibst, dass die Musiker die Regeln genau kennen, dann möchte ich dies bei ihm doch bezweifeln, weil er eben nicht nach der Regel nur zur vollen Stunde anfängt und dann nur eine halbe Stunde spielt und dann mindestens 150 Meter weiterzieht. Ich denke, wenn er das dann irgend wann auch macht, dass es für ihn eher von Vorteil sein dürfte, weil er so mehr Menschen antrifft und die Stadt Hamburg ist groß genug dafür.

        Wenn Du meinst, dass das Abendblatt ihn diskriminiert hat, so kann ich dass allenfalls an dem Text mit dem schrägen Dreistücke-Repertoire noch nachvollziehen.

        Ich weiß, dass er gut spielen kann. Aber darum geht es überhaupt nicht.

        Das er nach Deiner Merinung mit dem Foto diskriminiert wird, kann ich zumindest nicht nachvollziehen. Die Mopo hat auch – eben andere Musiker – fotografiert und Du hast ja auch nicht grundsätzlich etwas dagegen, wenn der Möchte-Gerne-Opernsänger entsprechend beschrieben wird.

        Wir Anwohner wollen keine Musik-Qualitätskontrolle. Gerade die Straßenmusik ist für Anfänger wichtig, damit sie sich so eine offene Bühne erobern können. Deshalb ist Straßenmusik auch eine ganz wichtige Kultur, für die wir als kulturell interessierte Menschen uns auch einsetzten möchten.

        Deshalb haben wir Anwohner auch genau nicht dafür plädiert, dass jemand zunächst seine Spielkunst vorführen muss – so wie es in München, Paris, Brüssel und inzwischen noch weiteren Städten – schon der Fall ist.

        Und, wie Du unschwer weißt, geht es uns sehr wohl stets um den Erhalt der Straßenmusik – aber eben in einem Rahmen, dass der Ähterraum mit den Anwohnern einvernehmlich geteilt wird.

        Da kannst Du doch nicht nur davon reden, dass die Musiker von ihrer Musik leben. Die hier arbeitenden und wohnenden Menschen müssen ja nun zumindest auch von ihrer Arbeit leben.

        Ich habe Dir angeboten, mich anzumailen, um Dir die vielen konkreten Berichte von den Anwohnern und Praxen einmal zu zeigen bis hin zu konkreten gesundheitlichen Schädigungen. Das hier alles aufzulisten, würde einfach zu weit führen.

        Ich würde mich sehr freuen, wenn Du Dich auch in die Seite der Anwohner hineinversetzten würdest und dafür genau so Verständnis aufbringst. Niemand hat hier in Ottensen etwas gegen Roma. Das ist abwegig und ich bin mir sicher, dass das Abendblatt nun einfach zufällig diesen Musiker fotografiert hat und ich hätte nicht vermocht, aus dem Foto irgend eine bestimmte Zuordnung vorzunehmen – geschweige mit der Absicht, nur weil fotografiert – auch negativ gemeint.

        Kein Musiker stört – Störend ist nur, wenn es für uns Anwohner keinen Freiraum mehr gibt – sei es für diejenigen, die sich erholen wollen oder für die jenigen, die hier in den Praxen arbeiten müssen.

        Ich habe volles Verständnis dafür, dass ein Mensch von Straßenmusik leben können möchte. Aber was mir bei den Ausführungen – also nicht nur von Dir – immer fehlt, ist die auffällige Tatsache, dass keinerlei Formulierung über die Leiden der Anwahner und Mitarbeiter in den Praxen verloren wird, die nun teilweise sehr gravierend sind und auch jedem bekannt sind und Dir doch sicher auch spätenstens durch die Berichte deutlich geworden sein müssen.

        Ich mache den Straßenmusikern keine Vorwürfe – die Straßenmusiker sind nicht meine Gegner und man kann nicht von ihnen erwarten, dass sie eine Organisation aufbauen, um mit den Anwohnern sich den Ätherraum einvernehmlich zu teilen.

        Dafür ist nun einmal die Politik in der Verantwortung.

        Wir beide aber können uns darüber verständigen, wie es sich zwischen Straßenmusik und Anwohnern versöhnlich leben läßt.

        In diesem sinne grüße ich Dich

        Dieter Kröger

  4. Antje Kröger-Voss und Dieter Kröger

    Zu den beiden Kommentaren möchten wir als Kontaktadresse der infromellen Anwohnergruppe anmerken, dass die Menschen nicht aus Spießigkeit die Regelung wünschen, sondern um Straßenmusik überhaupt wieder genießbar zu machen, damit sie nicht wie bisher zu einer Art Taubenplage verkommt. Allerdings möchten wir keine Gruppe von Musikern mit “Bande” bezeichnen. Sicher versuchen schon einige Musiker nach dem Ellenbogen-Gesetzt sich die Plätze zu sichern und drängen solche Musiker wie Schüler und Studenten, die das erste Mal sich auf die Straße wagen, auch schon mal an den Rand, so dass diese dann resigniert wegbleiben.

    Wir haben durchaus Straßenmusiker konkret unterstützt (und zwar über den bloßen Münzeinwurf hinaus) und machen das auch gern weiterhin. Es liegt in der Natur der Sache, dass jemand, der nicht Betroffen ist, sondern nur als Passant die Ottenser Hauptstraße kennt, sich sehr schwer tut, in die Leiden der hier arbeitenden Menschen in ca. 20 Arzt – und Anwaltspraxen und über 100 Wohnungen hinein zu versetzten.

    Wir sind deshalb gern bereit, diese konkreten Leiden und gesundheitlichen Schäden jedem zu dokumentieren, wenn es interessiert, damit sie/er die Chance hat, sich die Situation auch einmal von einer anderen Perspektive nachvollziehen zu können.

    Das Problem ist doch, dass bisher die meisten Musiker die ja bestehenden Regeln entweder nicht kennen oder mitbekommen, dass man sie gar nicht beachten muss, so dass der Alltag der Musiker zu einer Willkür heruntergekommen ist, wenn von irgend einer Praxis oder einem Anwohner fast täglich der Ordnungsdienst oder die Polizei gerufen werden musste.

    Es dürfte gerade für die Straßenmusiker viel entspannter sein, wenn sie völlig legal auftreten können und den möglichen Rahmen dann auch gern beherzigen.

    Jeder Infotisch, der keine Lärm-Emission macht, benötigt eine Genehmigung, wo er seitenlange Auflagen nur für den einen einzigen Tag bekommt.

    Die Straßenmusiker brauchen nur einmalig die Regeln zur Kenntnis nehmen und haben dann für einen längeren Zeitraum eine Erlaubnis und jeder weiß vom anderen, dass die Willkür und Ellenbogenmentalität nicht mehr gilt.

    Also Straßenmusik soll bleiben und sowohl Passanten als auch die Anwohner sollen es (wenn auch nicht immer ein Hochgenuß) so doch wenigstens genießen können.

    Antje Kröger-Voss und Dieter Kröger
    mail@kroeger-voss.de

    • August

      Die Straßenmusiker mit eine “Taubenplage” zu vergleichen, beleidigt sowohl die Tauben, wie sie einen menschenverachtenden Ton formuliert. Der zu meinem Entsetzen in der ganzen Debatte mitschwingt. Manches davon, wie ein Artikel in einer anderen Zeitung mit dazugehörigen Bild, ist Rassismus pur. Einfach widerlich, dieser neudeutsche Ottensener Tonfall.

  5. vanessa cetin

    schade, ganz grosse schade für eine so genannte weltstadt. strassenmusik ist eine schöne sache, es gibt nur 2 strassen wo ist regelmassig zu hören ist. ottense hauptstrasse , und spitaler. eine ganz grosse verlust für die stadt. i bin seht traurig das es sich so entwickelt hat. die meiste leute mögen strassenmusik. traurig das es so eingeschränkt ist wegen ein paar spiessern.

    • hhbernd

      Das hat nichts mit Spießigkeit zu tun !
      Bin selbst seit sehr langer Zeit Anwohner und es ist teilweise unerträglich.
      Ich bin im Bewußtsein vor 15 Jahren in die Fussgängerzone gezogen, dass es dort auch einmal laut werden könnte.
      Aber in den letzten 2 Jahren haben regelrecht rumänische Banden die Fussgängerzone bevölkert und spielen teilweise in unterträglicher Lautstärke ununterbrochen von früh morgens bis spät abends. Als gemeiner Passant in der Fussgängerzone bekommt man davon natürlich nichts mit.
      Ausserdem verdrängen diese “Banden” die ernsthaften Musiker, die ich hiermit auch gerne unterstützen möchte.

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