Hamburg / Altona. Insbesondere Bürgerinnen und Bürger aus den Stadtteilen Altona-Altstadt und Altona-Nord könnten sich demnächst etwas wundern: Das Wasser aus der Leitung könnte ein wenig anders aussehen als gewöhnlich. Laut Auskunft von Hamburg Wasser werden die Altonaer Stadtteile ab dem 4. Oktober 2011 nicht mehr mit Trinkwasser aus dem Wasserwerk Nordheide, sondern über das Pumpwerk am Pferdemarkt – mit Trinkwasser vom Hauptpumpwerk Rothenburgsort – versorgt. Auch in den Stadtteilen Othmarschen und Bahrenfeld kann es zu einer Verschiebung der Wassergrenzen im Rohrnetz kommen.

Grund dafür sei eine Außerbetriebnahme einer Trinkwassertransportleitung in der Region Hittfeld. Die Straßenbaumaßnahme soll zwei Wochen andauern. Was bedeutet das für unser Leitungswasser? In den betreffenden Stadtteilen wird sich der Härtebereich von weich (1) bis mittel (2) auf mittel (2) bis hart (3) verändern. Durch das Öffnen und Schließen der Absperrschieber, die Benutzung anderer Leitungswege und die Umkehrung der Fließrichtung im Rohrnetz kann es zu Druckschwankungen und vorübergehend zu Trübungen des Leitungswassers kommen. „Die Trübungen kommen von Kalk-und Eisenablagerungen im Wasser, die aber gesundheitlich völlig unbedenklich sind“, sagt Ole Braukmann, Pressesprecher von Hamburg Wasser. Vorsicht sei lediglich beim Wäschewaschen geboten. „Besonders beim Waschen von weißer Wäsche kann es in seltenen Fällen zu Flecken auf Grund der Wassertrübung kommen.“

Auf eine gezielte Anliegerinformation habe man verzeichtet, sagt Braukmann auf Anfrage von ALTONA.INFO: „In diesem Fall haben wir uns gegen eine Anwohnerinformation entschieden, da die Baumaßnahmen nicht direkt von uns betrieben werden.“ Außerdem wolle man die Leute „nicht verrückt machen“.

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