Altona / Sternschanze. Am Montag (19.10.2011) fand die zweite öffentliche Anhörung zum 3. Bauabschnitt der Straße Sternschanze statt. Vor allem die Sicherheit der Schulkinder bereitet den Anwohnern Sorgen. Sie wünschen sich eine Ampel oder zumindest einen Fußgängerüberweg über die Sternschanze. Der anwesende Vertreter der Polizei kanzelte diese Forderung ab.

Andere Streitthemen waren die Führung der Fahrradwege sowie die Gestaltung der Freiflächen, zu der in der Anhörung erstmalig ein Grobkonzept vorgestellt wurde. Gut dreißig Anwohnerinnen und Anwohner kamen zu der Anhörung. Nach Angaben einer Besucherin gibt es viele weitere Interessierte, die auf Grund von Kommunikationsschwierigkeiten mit dem Amt die Veranstaltung allerdings boykottierte. Man gehe nicht auf die Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger ein, sagte eine Anwohnerin. Sie forderte mehr Plätze , an denen sich Jung und Alt begegnen könne, beschlafbare Bänke, öffentliche Toiletten. Von den Ideen der Anwohner wären bisher kaum welche im Konzept wieder zu finden. Dies wurde von vielen Seiten kritisiert. Häufig kommentiert wurden auch die zwei alternativen Straßenplanungen. Positiv angenommen wurde zumindest, dass die Bushaltestelle jetzt doch in der Sternschanze bleiben soll und nicht in die Schanzenstraße verlegt wird. Auch die Gestaltung der Freiflächen sorgte für Diskussion, die zeigte wie unterschiedlich die Vorstellungen nicht nur zwischen Amt, Politik und Bürgern sondern auch schon unter den Anwohnern selbst sind.

Das Freiflächen-Gestaltungskonzept hatten auch die Politiker noch nicht gesehen und äußerten nach der Anhörung deutlich ihren Unmut über die Tatsache, dass das Amt in die Pläne bereits eingeweiht war, die Politik jedoch noch keinerlei Einsicht in das Konzept erhalten hatte. In einem vorangegangenen Verkehrsausschuss sollte es vorgestellt werden, allerdings war versäumt worden, dies als einen der ersten Tagespunkte anzuordnen.

Im Video finden Sie eine Zusammenfassung der Bürgerfragen.

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