Hamburg / Altona. Im Rahmen eines „Tag der offenen Tür“ und eines Festaktes im Altonaer Theater feierte die staatliche Gewerbeschule Energietechnik – kurz „G10“- ihr 100-jähriges Jubiläum. Neben Schulleiter Dr. Thomas Berben, Prof. Peter Michaelis und Prof Thomas Vollmer, sprach auch der Erste Bürgermeister, Olaf Scholz, mit ein paar Grußworten zu den Gästen.

„Wir leben in einer Wissens- und Informationsgesellschaft. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, brauchen wir mehr Durchlässigkeit in allen Bildungsbereichen. Dazu tragen Gewerbeschulen maßgeblich bei, indem sie es zum Beispiel ermöglichen, parallel zur dualen Ausbildung die Fachhochschulreife nachzuholen – und damit die Möglichkeit zu studieren“, lobt Scholz das Prinzip der Gewerbeschule. Ziel der Berufsqualifizierung sei es, Jugendlichen mit einem Schulabschluss, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, den Zugang zu einer dualen Ausbildung zu ermöglichen. „Auch diese Schule macht dabei mit, indem sie Jugendliche unter ihre Fittiche nimmt und ihnen eine Berufsausbildung zum Elektroniker oder zur Elektronikerin, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik anbietet. Wir wollen niemanden zurücklassen, das ist unser Ziel“, so Scholz. „Wenn über Bildung gesprochen und diskutiert wird, dann geht es fast immer über allgemeinbildende Schulen. Das war damals so und das ist auch heute nicht anders. Darüber hinaus wird vergessen, was die berufsbildeneden Schulen für unsere Gesellschaft leisten.“

Aus einem Kern von damals 80 Lehrlingen wuchs die G10, die heute ca. 1.600 Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Teilzeit- und Vollzeitformen der beruflichen Schule in den Berufsfeldern Elektrotechnik und Informatik ausbildet. Derzeit sind 87 Mitarbeitende an der G10 beschäftigt. Ihnen dankte Schulleiter Thomas Berben in seiner Festrede für ihre Arbeit: „Das Kollegium dieser Schule zeichnete sich immer schon durch Innovationsfreude und Engagement aus und wurde entsprechend von der Schulleitung gefördert. Das schließt selbstverständlich alle mit ein – von unseren guten Seelen im Büro über das technische Hauspersonal und technischen Mitarbeitern bis zu allen Lehrerinnen und Lehrern.“

 

 

 

 

 

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