Altona / Osdorf. Der Rugenbarg zwischen Osdorfer Landstraße und Rugenfeld ist eine viel befahrene Durchgangsstraße. Am unteren Abschnitt befindet sich der Alt-Osdorfer Ortskern, der aber nicht mehr zeitgemäß und unattraktiv sei. Der ständige Verkehr verstärke diese Situation. So steht es in einem Antrag der CDU-Fraktion, die hier eine Tempo-30-Zone fordert. Diese würde den Durchgangscharakter abschwächen und die Aufenthaltsqualität im Ortskern deutlich steigern.

Ende November beschloss die Bezirksversammlung bereits die Punkte des Antrags, die fordern, eine Planung für den öffentlichen Raum im Osdorfer Ortskern zu erarbeiten, damit sich wieder mehr Menschen dort aufhalten. Das Ansinnen, dort eine Tempo-30-Zone einzurichten, sowie die Vorfahrtsstraßenregelung zu überprüfen, wurde im Verkehrsausschuss diskutiert. Tim Schmuckall (CDU) sagte: „Wir müssen den Straßenverlauf für Autofahrer unattraktiver machen.“ Henrik Strate (SPD) verwies auf die durch den Rugenbarg führende Buslinie, die nicht durch Tempo 30 und Rechts-vor-Links behindert werden dürfe.

Einig war sich der Verkehrsuasschuss darüber, die Temporeduzierung von der Polizei prüfen zu lassen. Bevor dann ein Beschluss gefasst wird, soll laut dem im Antrag neu hinzugefügten Top 6 ein Verkehrsausschuss vor Ort stattfinden.

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