Hamburg / Altona. Die Bundespolizei hat laut einer Mitteilung eine internationale Tätergruppe von Hehlern und Dokumentenfälschern beim Versuch einen gestohlenen Volvo zu verkaufen auf frischer Tat gestellt. Das hochwertige Fahrzeug war erst vor wenigen Tagen in Altona als gestohlen gemeldet worden. Die mutmaßlichen Täter wollten das Auto gerade einem gutgläubigen Käufer, der sich auf ein Angebot im Internet gemeldet hatte, im Bereich des Bahnhofs Altona übergeben als Spezialeinsatzkräfte der Bundespolizei zugriffen.

Die jetzt festgenommenen vier Beschuldigten stehen im Verdacht mit gefälschten deutschen und anderen europäischen Personal- und aufenthaltsrechtlichen Dokumenten gehandelt zu haben. Die deutschen Dokumente stammen aus Diebstahlsserien im gesamten Bundesgebiet. Die Dokumente wurden verfälscht und für 700 bis 2000 EUR angeboten, um Käufern zu ermöglichen scheinbar legal nach Deutschland einzureisen und sich hier aufzuhalten. Außerdem wurden die falschen Dokumente auch genutzt um unter falscher Identität weitere Straftaten zu begehen.
Im weiteren Verlauf der Ermittlungen durchsuchten die Beamten die Wohnungen der Beschuldigten und stellten umfangreiches Beweismaterial fest. Dies werde nun ausführlich ausgewertet. Zudem fand die Polizei in einer der Wohnungen „eine illegal aufhältige Frau“ (A.d.R.: Vielen Dank für diese kreative Wortschöpfung!). Die Einsatzkräfte nahmen sie vorläufig fest.

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