Quelle: Bezirksamt Altona, Fachamt Stadt-und Landschaftspanung

Altona / Sternschanze. Das Bezirksamt Altona hat beschlossen, den Bebauungsplanentwurf Sternschanze 6 öffentlich auszulegen. Geplant seien wesentliche Änderungen zum Schutz der Wohnbevölkerung, u.a. sollen Schank- und Speisewirtschaften nur noch ausnahmsweise zulässig sein, „Vergnügungstätten“ in allen Gebieten ausgeschlossen werden – Herbergen wären nur ausnahmsweise zugelassen.

Das Plangebiet wird wie folgt begrenzt: Eifflerstraße – Lippmannstraße – Juliusstraße – Schulterblatt – über das Flurstück 185 – Nordgrenzen der Flurstücke 266, 265, 144 und 118 der Gemarkung der Sternschanze – Schanzenstraße – Lagerstraße – Sternstraße – Südgrenzen der Flurstücke 21, 242, 241, 33 der Gemarkung Sternschanze – Neuer Pferdemarkt – über das Flurstück 234 – Südwestgrenzen der Flurstücke 164, 163, 162, 161, 227, 240 – über das Flurstück 151 – Südwestgrenzen der Flurstücke 287, 285, 146, 147 – Ostgrenzen des Flurstücks 752 der Gemarkung Sternschanze – Stresemannstraße.
Für diesen Bereich soll die Benutzungsverordnung in ihrer aktuellen Fassung gültig bleiben. Die Wohnungsgebietsnutzung soll zudem geschützt werden und das Planungsrecht soll dergestalt angepasst werden, dass Schank-und Speisewirtschaften im Plangebiet nur noch ausnahmsweise statt allgemein zulässig sind. Zur Wahrung des Gebietscharakters und zur Vermeidung städtebaulicher Spannungen sollen in allen Baugebieten Vergnügungsstätten ausgeschlossen werden. Auch Betriebe des Beherbergungsgewerbes sollen in den Wohngebieten ausgeschlossen und in den weiteren Baugebieten nur ausnahmsweise zulässig sein.
Der Entwurf wird vom 2. April bis zum 2. Mai 2012 von Montag bis Freitag während der Dienststunden im Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung des Bezirksamtes Altona, Jessenstraße 1-3, 5. Stock, öffentlich ausgelegt. Der Bebauungsplanentwurf steht auch als PDF-Datei zur Verfügung. Während der Auslegung können Anregungen zum Bebauungsplan schritlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen werden laut Bezirksamt nicht berücksichtigt.

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