Altona / Rissen. Bei der Planung des Endausbaus des Sandmoorwegs werde deutlich, dass sich hinter dem Wald Klövensteen in Wedel während der letzten Jahrzehnte viel getan habe, so Ove Rybka, verkehrspolitischer Sprecher der FDP Fraktion in Altona. Es ist ein Siedlungs- und Gewerbegebiet mit vielen hundert Wohneinheiten und dem entsprechenden Verkehr entstanden. Da ein direkter Zugang zur Wedeler Landstraße im Süden fehlt drängeln sich die Autos durch den Wald und die Rissener Waldstraße, so die FDP. Die FDP ist der Meinung, dass die Grünen und die SPD den Endausbau des Sandmoorwegs jetzt an der Realität vorbei und ohne Wedel plane und dies die Bürger verstöre. In der letzten Bezirksversammlung sein ein Antrag der FDP auf eine gemeinsame Planung von Rissen und Wedel von rot-grün abgelehnt worden. Die Planungswerkstatt zum Straßenausbau am 8. Juni in Rissen finde nun ohne Wedel statt, so Ove Rybka. Die FDP ist der Meinung, dass dies ein „wildes drauflos Planen“ sei.

1 KOMMENTAR / LESERBRIEF

  1. Dieser Stellungnahme kann ich mich nur anschließen.
    Soweit ich erkennen kann, ist Wedel tatsächlich nicht an einer Verkehrsregelung der wachsenden Stadt interessiert. Die B 431 wird eineinhalb Jahre aufgerissen und sieht danach ganz genau so aus, in Länge und Breite, wie vorher!?

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich empfinde es als unzumutbar, dass der Pendlerverkehr tag täglich durch den Wald, das Landschaftsschutzgebiet und die Wohngebiete im Sandmoorweg und nach Verkehrsberuhigungsmaßnahmen, dann auch im Rheingoldweg rollt.
    U n z u m u t b a r !
    Wenn es offensichtlich keine gemeinsame Lösung mit Wedel gibt sollte es eine für das Nibelungenviertel geben und ein Naherholungsgebiet erhalten und schützen. Oder muss überall jede Landschaft in Ermangelung einer politischen Leitung platt gefahren werden?

    Freundliche Grüße

    Monika Knapp

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