Visualisierung: ein:eins architekten

Altona / Sülldorf. Eine Jury unter dem Vorsitz von dem Hamburger Architekten Zeiger hat im Rahmen einer Konzeptausschreibung empfohlen, den Vorschlag des Hamburger Wohnungsbau-Unternehmens Behrendt Wohnungsbau für den Bau von 47 neuen Wohnungen in Sülldorf weiter zu verfolgen.

Das Unternehmen schlägt 10 unterschiedlich große, zweigeschossige Gebäude mit Satteldächern vor, die um eine Grünfläche angeordnet sind. Die Außenwände sollen mit Lärchenholz verkleidet werden, damit eine Siedlung entsteht, die sich auch von ihrem Erscheinungsbild zwischen vorstädtischem und ländlichem Raum gut einfüge. Die Siedlung soll besonders hohe ökologische Standards erfüllen. Zwischen der S-Bahn -Strecke Blankenese-Wedel und der Sülldorfer Feldmark soll eine Sichtachse von der Bebauung freigehalten werden um auch unter anderem Regenwasser in einer Mulde zu sammeln. Auf der Grundlage des ausgewählten Konzepts wird vom Bezirksamt Altona der Bebauungsplan „Sülldorf 3“ weitergeführt. Dies muss allerdings in enger Abstimmung mit der Finanzbehörde und den beteiligten Partnern geschehen. Die Realisierung des Projektes ist noch unklar, so eine Sprecherin vom BA Altona gegenüber ALTONA.INFO.

Visualisierung: ein:eins architekten

2 KOMMENTARE / LESERBRIEFE

  1. Vor 10 Jahren wars noch keine Baulücke, tolles Argument, erst alles zersiedeln, dann die letzen Lücken schliessen.

    Ich würde auch so gerne vieles..die „ganz vielen Familien“ müssen sich
    das allerdings auch leisten können, denn Behrendt baut kaum Mietwohnungen, denen gehts nicht um Familien, sondern um Rendite,
    das ist der totale Luxus!

    „auf einem voll erschlossenen Gebiet mit bester Anbindung an den öffentlichen Personen-Nahverkehr Ziegen weiden zu lassen“

    Weg mit dem Stadtpark, dem Jenischpark..etc…beste Anbindung nur damit
    ein paar Leute die Sommerfrische geniessen können?

  2. Gemeint ist die Bebauung des sogenannten Osterfeldes. Viele sind gegen die Bebauung, aber letztlich wird hier nur eine Baulücke geschlossen. Die „wertvolle“ Feldmark wird nicht angerührt. Der Vorschlag scheint durchdacht und sollte realisiert werden. Denn was ist das bisher für ein Luxus, auf einem voll erschlossenen Gebiet mit bester Anbindung an den öffentlichen Personen-Nahverkehr Ziegen weiden zu lassen, wo andererseits ganz viele Familien gerne nach Sülldorf ziehen würden.
    Ergo: Schnelle Realisation und den rückwärtigen Bahnsteigzugang direkt vom „Op’n Hainholt“ nicht vergessen einzuplanen!

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