Hamburg.  Zum kommenden Wintersemester plant Hamburg die Einführung eines Online-Verfahrens bei der Antragstellung für das Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG. Dies geht jetzt aus der Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Thilo Kleibauer, wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, hervor. Außerdem sind beim Studierendenwerk seit August wieder Zeitarbeitskräfte zur Unterstützung der BAföG-Sachbearbeiter im Dienst. So soll die Bearbeitungszeit verkürzt werden. Anfang des letzten Semesters lag sie durchschnittlich bei 4 Monaten. 1.800 Anträge aus dem Sommersemster warten immer noch auf Bearbeitung. Kleinbauer bezeichnet die BAföG-Leistungen als wichtigen Bestandteil der Studienfinanzierung. In der geplanten Online-Antragstellung sieht er einen sinnvollen Ansatz, um zu verhindern, dass sich die “unzumutbaren Wartezeiten aus dem letzten Semester” nicht wiederholen.

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