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Schwimmunterricht zukünftig auch an weiterführenden Schulen?

Hamburg. Die Bürgerschaft hat einstimmig einen Antrag beschlossen, nach dem nun die Aufnahmebögen der weiterführenden Schulen in Hamburg um die Frage zur Schwimmfähigkeit des Kindes ergänzt werden. Weiterhin soll geprüft werden, wie für Nichtschwimmer in der Sekundarstufe I ein Schwimmunterricht organisiert werden kann. Robert Heinemann (MdHB, CDU) und einer der Antragsteller, sagt: „Es freut uns sehr, dass unser Antrag eine breite Unterstützung gefunden hat.” Die bisherigen Pläne des Senats hatten vorgesehen, den Schwimmunterricht auf die Grundschulzeit zu begrenzen. “Das würde jedoch dazu führen, dass später zuziehende Schülerinnen und Schüler noch weniger Chancen hätten, in der Schule schwimmen zu lernen. Gerade ältere Kinder, die aus fernen Ländern nach Hamburg ziehen, können häufig nicht schwimmen und kennen die möglichen Gefahren eines Badesees nicht. Meist haben diese Kinder auch nicht die Möglichkeit, einen entsprechenden Schwimmunterricht außerhalb der Schule zu besuchen.” Anlass für den Antrag war ein Badeunfall im Allermöher See Ende Mai, bei dem eine 14-jährige, aus Ghana stammende Schülerin tödlich verunglückt war.

Kurz-URL: http://www.altona.info/?p=53513

geschrieben von am 20 Aug 2012. abgelegt unter Bildung und Schule, Bürgerschaft, CDU, Meldungen, News & Meldungen, Politik. Antworten verfolgen RSS 2.0. Zum Ende gehen und eine Reaktion schreiben.

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