Hadag_Faehre_Symbolbild
Symbolbild.

Altona / Othmarschen / Nienstedten. Die Hafenfähre “St. Pauli” trieb  manövrierunfähig auf der Elbe, berichtet die Wasserschutzpolizei. 50-60 Passagiere waren auf der Fähre bei dem plötzlichem Maschinenausfall – die Ermittlungen dauern an.

Die Hafenfähre “St. Pauli” (Linie 64) war auf dem Weg vom Anleger Rüschpark in Richtung Teufelsbrück. Noch vor Erreichen des Anlegers Teufelsbrück fiel auf der “St. Pauli” plötzlich die Maschine aus. Die Hafenfähre trieb jetzt manövrierunfähig auf der Elbe, so die Polizei. Die Schiffsführerin (21) informierte über Sprechfunk die Wasserschutzpolizei, die daraufhin die Funkstreifenboote WS 20 und WS 27 entsandte. Die HADAG-Fähre wurde mit Unterstützung der Hafenfähre “Reeperbahn” und der WS 27 zum Anleger Teufelsbrück geschleppt. Die WS 20 sicherte den Verband ab. Gegen 13:45 Uhr lag die “St. Pauli” dann fest vertäut am Ponton.

Keiner der Fahrgäste wurde verletzt. Die Schiffsführerin zeigte im Verlauf des Einsatzes Schocksymptome und wurde von Rettungssanitätern versorgt. Nach ersten Ermittlungen der Wasserschutzpolizei dürfte die Maschine der “St. Pauli” aufgrund eines elektronischen Defekts ausgefallen sein. Die Hafenfähre wurde mit Unterstützung der beiden Funkstreifenboote zu einer Werft in Finkenwerder geschleppt wo die Wasserschutzpolizeibeamten für die “St. Pauli” eine vorläufige Festlegeverfügung aussprachen. Die Polizei sicherte Radaraufzeichnungen bei der nautischen Zentrale – Ermittlungen dauern an.

Zeit: 28.08.2012, ca. 13:10 Uhr
Ort: Hamburger Hafen, Elbe, Höhe Teufelsbrück


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2 KOMMENTARE / LESERBRIEFE

  1. Wenn dir auf der Elbe ein Containerschiff entgegenkommt,
    das wegen der Untiefen nicht ausweichen kann und ordentlich Bremsweg hat, würde dir wohl auch die Muffe gehen.

    Nicht zu vergessen…es sind Menschen an Bord….

  2. Aber wieso hat die Schiffsführerin einen Schock nur weil das Schiff manövrierunfähig ist, so dass sie sogar behandelt werden muss?
    Sollte ein Kapitän nicht bessere Nerven haben?

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