Briefsortieranlage in HH-Altona. Bild: Post AG

Altona / Altona-Nord. Nachdem im vergangenen Jahr bereits neue ‘Integrierte Lese- und Videocodiermaschinen (ILVM)’ im Briefzentrum in Hamburg-Altona installiert wurden, hat die Deutsche Post im Anschluss daran zwei hochmoderne Großbriefsortieranlagen (GSA) aufgebaut und die technische Modernisierung des Briefzentrums in Hamburg-Altona damit abgeschlossen. Frank Schmitt (MdHB, SPD) besichtigte das modernisierte Briefzentrum Altona und betont seine Bedeutung für den Standort Altona.

Die neuen Maschinen sortieren Briefe ganz unterschiedlicher Größen und Formate erstmals bis auf die Gangfolge der Zusteller, und das in einer Geschwindigkeit von bis zu 40.000 Sendungen pro Stunde. Innovativ ist auch die Technologie, mit deren Hilfe die Sendungen in der Maschine identifiziert werden. Das Briefzentrum in Altona-Nord versorgt die Postleitzahlbereiche 20 und 22. Das Projekt in Hamburg-Altona gehört zu einem Großauftrag: Die Deutsche Post hatte bei der Siemens AG eine neue Generation von Briefsortiermaschinen für Standard- und Kompaktbriefe sowie Sortieranlagen für Groß- und Maxibriefe im Gesamtinvestitionsvolumen von bundesweit rund 400 Millionen Euro bestellt.

Frank Schmitt (MdHB, SPD) besuchte das modernisierte Briefzentrum der Deutschen Post am Diebsteich. Im Gespräch mit Christoph Langer, dem Leiter stationäre Bearbeitung des Briefzentrums, betonte der Abgeordnete: „Ich freue mich, dass die Deutsche Post das Briefzentrum in Altona modernisiert hat. Diese Millioneninvestition ist ein Bekenntnis zum Standort Altona.” Schmitt betonte, dass das Briefzentrum ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für den Bezirk und ein bedeutender Arbeitgeber ist. Am Standort in Hamburg-Altona sind nach Angaben der Post AG etwa 1.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Ein Teil der neuen Großbriefsortieranlage in HH-Altona. Bild: Post AG

1 KOMMENTAR / LESERBRIEF

  1. Schöne Pressemitteilung. Noch schöner wäre es, wenn die Post die sortierten Briefe auch zustellen würde. Ich wohne in unmittelbarer Nähe des Briefzentrums. Der Briefträger kommt bei uns höchstens noch dreimal wöchentlich. Wenn ich da etwas vom “Bekenntnis der Post zum Standort Altona” lese, kann ich nur den Kopf schütteln.

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