Aufzug_Bahnhof_AltonaHamburg / Altona. Der lustige Baustellenmaulwurf der Deutschen Bahn AG verbreitete keine guten Nachrichten zu Weihnachten. Zumindest für all diejenigen, die auf einen Fahrstuhl angewiesen sind, etwa Familien mit Kinderwagen oder gehbehinderte Menschen. Die Bauzeit für den neuen Fahrstuhl, ohnehin mit fast drei Monaten schon sehr lange angesetzt, verlängert sich um weitere drei Monate. In anderen Regionen der Welt werden ganze Bahnhöfe in sechs Monaten fertig. Wir fragten bei der DB AG nach.

Dort heißt es, “leider verschiebt sich die Inbetriebnahme des Aufzuges in Altona bis in den März. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten für unsere Kunden, die mit der Verzögerung der Arbeiten an dem Aufzug verbunden sind.” Die Verzögerung werde durch Lieferschwierigkeiten bei Türzargen verursacht, die inzwischen ausgeräumt werden konnten, so die Bahn gegenüber ALTONA.INFO. Darüber hinaus gäbe es es unvorhergesehene Probleme bei der Elektroplanung, u. a. wegen fehlender Bestandsunterlagen.Vor Beginn einer Baumaßnahme könnte dies eigentlich bereits klar sei. Nunja, immerhin sei dies aber in Arbeit, wird versichert. Jetzt muss allerdings „die Elektroplanung erneut zur Prüfung eingereicht werden, um die Sicherheit der Fahrgäste gewährleisten zu können.” Danach werde eine Firma mit der Ausführung der Elektroarbeiten beauftragt. Im Anschluss werde dann der Aufzug in abgenommen. Diese “Abnahmen” seien nötig: TÜV-Abnahme, fachtechnische Abnahme, Abnahme der Elektroanlage, Bau-Abnahme, Übergabe an das Bahnhofsmanagement. Erst dann könne der Aufzug für die Öffentlichkeit in Betrieb genommen werden.

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