Quelle: Frauenmusikzentrum
Quelle: Frauenmusikzentrum

Altona / Ottensen. “Das Frauenmusikzentrum bleibt in Ottensen”, lautet die frohe Botschaft der Geschäftsführerin Maria Pallasch. Ihr und ihren Kolleginnen ist es gerade noch rechtzeitig gelungen. Noch vor einem Jahr drohte die “Gentrifizierung des Frauenmusikzentrums” (ALTONA.INFO berichtete). Der Mietvertrag wurde von dem Eigentümer nach 25 Jahren gekündigt. Jetzt kaufte die Lawaetz-Stiftung das Grundstück, schloss einen langfristigen Mietvertrag. Das Vorhaben wurde durch den Kredit einer gemeinnützigen Finanzierungsgesellschaft ermöglicht. Jetzt sei das Musikzentrum für 100 Musikerinnen gesichert.

Über 20 Jahre läuft der neue Mietvertrag mit dem neuen Eigentümer. Das Ereignis veranlasste auch die Kultursenatorin zu Glückwünschen über die “langfristige Perspektive des Frauenmusikzentrums”: „Mit Verhandlungstalent, Mut und Zähigkeit haben die Verantwortlichen des Frauenmusikzentrums es aus eigener Kraft erreicht, an ihrem angestammten Ort zu bleiben und dieser seit Jahrzehnten erfolgreichen Einrichtung eine langfristige Perspektive zu geben. Mein besonderer Dank geht an die Dreilinden gGmbH, deren Engagement den Verbleib des Frauenmusikzentrums erst möglich macht, und an die Lawaetz-Stiftung, die die Bedeutung des Frauenmusikzentrums in Ottensen gesehen hat“, so Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler.

In der Großen Brunnenstraße darf jetzt – wie auch in den letzten 25 Jahren – weiter gerockt werden. Seit März 2012 befand sich das Frauenmusikzentrum in Gesprächen mit der Lawaetz-Stiftung, die bald interessiert war, das Gebäude zu kaufen. Das Frauenmusikzentrum konnte nach Angaben dann die Dreilinden gGmbH für die Unterstützung dieses Plans gewinnen. Die Altonaer Dreilinden gGmbH, eine nach eigenen Angaben “Gesellschaft für gemeinnütziges Privatkapital” fördert Projekte, bei denen Mädchen, Frauen und sexuelle Minoritäten im Mittelpunkt stehen, und bei denen die Zielgruppe an der Gestaltung des Projekts beteiligt ist. Notarieller Kaufvertrag und MIetvertrag wurden am Mittwoch unterschrieben.

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