Mutter und Sohn wieder vereint. Foto: Bundespolizei
Mutter und Sohn wieder vereint. Foto: Bundespolizei

Hamburg / Altona. Auf der Suche nach seiner Mutter verlief sich ein vier Jahre alter Junge am vergangenen Donnerstag in den Bahnhof Altona. Im Baumarkt hatten sich Mutter und Kind aus den Augen verloren.  Jetzt stand der  Jung plötzlich weinend an einer Rolltreppe im Bahnhof. Eine 14-jährige Hamburgerin handelte schnell, brachte den Jungen ins Obergeschoss, zur dortigen Dienststelle der Bundespolizei.

Selbstbewusst machte sich der Kleine zuerst alleine auf den Weg um seine Mutter zu suchen. Verliert aber im dichten Gedränge der Reisenden am Bahnhof den Überblick. Eine Bahrenfelderin (14) entdeckt den weinenden Jungen und kümmert sich umgehend um ihn. Da die Suche nach seinen Eltern vergebens ist, handelt die 14-Jährige gleich richtig und bringt den kleinen Tjorben zum Bundespolizeirevier.

Dort erkundet der Junge das Revier, gibt gleich „sachdienliche Hinweise“. Der “äußerst sympathische Junge”, berichtet die Bundespolizei, nannte den Beamten Namen und Adresse. Im Bericht steht später: „Der sehr polizeifreundliche Junge konnte nach kurzer Kennlernphase schon Angaben zu seiner Person machen…“

Die Telefonnummer der Eltern war schnell zur Hand. Ein Anruf genügt und um 16.43 Uhr kann die überglückliche Mutter aus Hamburg Finkenwerder ihren Jungen im Polizeirevier wieder in die Arme nehmen. Zum Abschied stellte der “kleine Sympathieträger” noch gegenüber den Bundespolizisten klar: Auch wenn er sich bei der Bundespolizei sehr wohl gefühlt hätte möchte er kein Polizist werden.. Vielmehr berichtete der Vierjährige stolz, wollte er wie sein Vater Kapitän auf einer Hamburger Fähre werden.

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