Hamburg. Der Kirchentag ist mit ca. 350.000 Besuchern am 1. Mai, Tag der Arbeit, gestartet. Zunächst hieß es: ‚Ora, no labora‘. Doch Arbeit und Verdienst stehen auch im Mittelpunkt der Kritik, gemäß dem Motto „Soviel du brauchst“. Es gab es viel Applaus der fast 35.000 Gäste beim Eröffnungsgottesdienst in der Hafencity als Bischöfin Kirsten Fehrs Maßlosigkeit am Symbol der unweiten Elbphilharmonie festmachte. Viele gesellschaftliche Themen werden auch zwischen den Besuchern und zahlreichen Bundes- und Landespolitikern diskutiert, die sich in Hamburg für die Tage angekündigt haben. Neben der Gesellschaftskritik steht auch die Kirchenarbeit selbst traditionell in der Kritik. Da auch immer mehr Kirchenorganisationen Aufgaben der staatlichen Daseinsfürsorge übernehmen, steht etwa das gesonderte „Kirchenarbeitsrecht“ in der Kritik. Viele Menschen sind gespannt auf Impulse und Reformen, die von Hamburg ausgehen. Zum 500. Jubiläumsjahr der Reformation, die im Jahr 1517 begann, wird es in Hamburg 2017 einen Feiertag geben, kündigte der Senat an.

Zahlreiche Bühnen bieten inmitten von fast 2.500 Einzelveranstaltungen und Ausstellungen auch viel Musikalisches. Der Kirchentag läuft noch bis zum 5. Mai in der Hansestadt mit einem umfangreichen Programm. Apps für Android oder iOS mit einem Programmplaner stehen zur  Verfügung. Einen Überblick bietet auch die Homepage unter: http://www.kirchentag.de
Kirchentag_Hamburg

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