Modell 'Großstadtgarten' - in den Elbvororten gibt es mehr Grün vor dem Haus.
Modell ‚Großstadtgarten‘ – in den Elbvororten gibt es mehr Grün vor dem Haus.

Hamburg. „Lärm im heimischen Gartenparadies?“ Muss das sein? Während der Dauerlärm in der Altonaer Innenstadt zur Gewohnheit wird, fragen sich dies sicherlich einige Bewohner in den Elbvororten. Wann darf der Nachbar Krach machen, wann nicht? Wann ist der Einsatz welcher Geräte erlaubt? Die Hamburger Umweltbehörde gibt Auskunft.

Wann darf der Rasen gemäht und die Terrasse mit dem Hochdruckreiniger bearbeitet werden? Grundlage der Bestimmungnen ist § 2 des Hamburgischen Lärmschutzgesetzes (HmbLärmSchG) und im § 7 der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung (32. BImSchV).

Freischneider, Grastrimmer, Graskantenschneider, Laubbläser und Laubsammler  dürften danach von 7 bis 9 Uhr, 13 bis 15 Uhr und 17 bis 20 Uhr nicht betrieben werden. Gleiches gelte in der Nacht von 20 bis 7 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen. Rasenmäher dürften durchgängig werktags von 7 bis 20 Uhr genutzt werden. Eine Mittagspausenregelung für Rasenmäher gäbe es indes es nicht. Hier gelte aber auch, dass an Sonn- und Feiertagen rasenmäherfreie Zeit ist. Bei Hochdruckreinigern sind die zulässigen Betriebszeiten die gleichen wie bei den Rasenmähern.

Für die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen ist das Bezirksamt Altonazuständig. Augen auch beim Kauf von Geräten. Auf der Verbackung bzw. auf dem Gerät selbst, die im Außenbereich betrieben werden muss der Schallleistungspegel (LWA) in Dezibel (dB) angegeben sein. Je höher der Wert, desto lauter ist das Gerät auch im Betrieb. Elektrorasenmäher sind z.B. leiser als Benzinrasenmäher, aber auch innerhalb dieser beiden Gruppen lohne der Vergleich, so die Umweltbehörde abschließend.

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