Dieser Teil an der Kohlentwiete in Bahrenfeld soll nach dem Opfer benannt werden. Quelle: BA Altona
Dieser Teil an der Kohlentwiete in Bahrenfeld soll nach dem Opfer benannt werden. Quelle: BA Altona

Hamburg / Altona. Am 27. Juni 2001 wurde Süleyman Tasköprü von Rechtsextremisten des sog.  Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) im Laden seines Vaters an der Schützenstraße 39 in Bahrenfeld ermordet. Nach der Trauerfeier für die NSU-Opfer im Februar 2012 war von den Hinterbliebenen der NSU-Mordopfer der Wunsch geäußert worden, öffentliche Erinnerungsorte für sie zu schaffen. Die BV Altona unternahm dazu bereits in Anwesenheit der Eltern einen Vorstoß. Jetzt ist klar, ein Teil der Straße Kohlentwiete soll in Gedenken an das Opfer benannt werden.

Geändert wurde dafür der vorherige Antrag, der die Umbenennung der Straße Kühnehöfe forderte. Ein Abschnitt der Straße Kohlentwiete wird jetzt nach Tasköprü benannt werden. In diesem Teil der umzubenennenden Verkehrsfläche befände sich im Gegensatz zu den vielen Anwohnern in der Straße Kühnehöfe nur das Unternehmen Fegro, das bereits der vorgesehenen Umbenennung mündlich zugestimmt habe. Die Kulturbehörde wird nun gebeten, in geeigneter Weise vorzugehen. Der Beschluss dazu wurde einstimmig getroffen.

4 KOMMENTARE / LESERBRIEFE

    • Die Tat an sich ist ohne jeden Zweifel eine sehr menschnverachtende gewesen und die Geste eine Strasse mit dem Namen des Opfers zu benennen finde ich auch angebracht, nur zu streiten und sogar noch verbale Angriffe gegen „Deutsche“ zu machen finde ich auch sehr befremdlich und übergreifend. Ich denke die Geste zählt und man sollte auch einen kleinen Blick auf die betroffenen haben, die alle ihre Daten inklusive Pässe etc. hätten erneuern müssen. Mit der Lösung können doch alle leben und es ist eine tolle Geste.

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