Fahrradverkehr_RotlichtHamburg. Die Fahrradstaffel der Hamburger Polizei war am Mittwoch von 7-14 Uhr unterwegs um Radfahrer in der Innenstadt zu kontrollieren. Dabei wurden offenbar zahlreiche Radler auf ihr Fehlverhalten hingewiesen. Insgesamt 188 Verstöße wurden gezählt, darunter 78 Radfahrer Rotlicht Missachtungen. 110 Radfahrer befuhren die falsche Seite des Radweges.

Radfahrer zählten zu den schwächeren Verkehrsteilnehmern und seien häufig Opfer von Verkehrsunfällen sowohl aufgrund von Fehlern anderer, als auch durch eigenes Fehlverhalten. Diese Kontrolle zeige, dass sich leider nicht alle Fahrradfahrer an die Verkehrsregeln halten, so die Hamburger Polizei.

Man habe sich das Ziel gesetzt, die Verkehrsunfallzahlen mit Radfahrerbeteiligung zu reduzieren und wird deshalb auch im Herbst und im kommenden Winter weiter Fahrradkontrollen durchführen. Auch bei kühleren Temperaturen sei das Fahrrad ein beliebtes Fortbewegungsmittel, weiß die Polizei. Im vergangenen Jahr registrierte Hamburg insgesamt 3.024 Verkehrsunfälle, bei denen 2.204 Radfahrer verunglückten.

Zeit: 30.10.2013, 07:00 – 14:00 Uhr
Ort: Hamburger Stadtgebiet

5 KOMMENTARE / LESERBRIEFE

  1. … komsich, wenn die Geschwindigkeit von Autos kontrolliert wird, wird das groß ind er Presse angekündigt und jede/r weiß Bescheid, so dass alle Autos dann durch die Stadt kriechen. Die Polizei spricht dann von einem Erfolg. Fahrradfahrer aber werden unangekündigt kontrolliert, um möglichst viele zu catchen. Geht´s noch? Bitte wählt diese rückwärtsgewandte Verkehrs- und Wirtschaftspolitik und König Olaf ab!

    • Schöner Ansatz…..

      Im übrigen schert sich die Polizei eine Dreck darum wenn Verstösse
      von Autofahrern oder die traurige Infrastruktur gar keine „rechtskonforme“ Nutzung selbiger möglich macht, „erhhöhter Parkdruck“ und reibungsloser Lieferverkehr sind offensichtlich massenhaften Rechtsbruch und Lebensgefahr für Radler allemal wert.

      http://www.radwegmecker.frank-bokelmann.de/Gewalt.htm

      man betrachte sich einmal die Bilder Vier und Fünf,
      wer nicht von Autotüren abgeklatscht oder von Rangierern auf die (extrem verkehrsreicher Autobahnzubringer!)) Fahrbahn gedrängt wird, hebt dank der zahlreichen Baumwurzeln schon nach wenigen Metern ab,
      oder er fährt (SCHLIMMSCHLIMMSCHLIMM) auf dem Bürgersteig,
      wo er dann von der ansonsten eher schneeblinden Polizei aufgegriffen und abkassiert wird.

      Übrigens wechselt der Radweg als Extra Schmankerl diverse Male die Seite, wird einseitig etc….

  2. Statt die Radfahrer zu drangsalieren, natürlich gibt es notorisches Fehlverhalten weniger, sollte lieber durch entsprechende Radweggestaltung für Verkehrssicherheit gesorgt werden. Einige Rotlichtverstösse sind bei der penetranten Bevorzugung das KFZ- Verkehrs die Ampelschaltungen betreffend nur zu verständlich. In Teilbereichen ist das schon Diskriminierung. Hinzu kommt, dass zu viele Autofahrer sich im vermeintlichen Recht fühlen, weil sie von einer Blechhülle umgeben sind. Jeder Verkehrsteilnehmer ist gleichwertig (wenn man das so ausdrücken darf), unabhängig vom Verkehrsmittel. Einige Autofahrer beschleunigen sogar, wenn man die Strasse queren möchte! Andere passieren bei Strassennutzung mit dem Fahrrad bewusst sehr dicht. Es sind zwar wenige, aber die reichen aus, um Menschenleben zu gefährden. Es sind m.E. immer mehr psychopathisch veranlagte Menschen im Auto unterwegs. Wieso es in Deutschland, so wi in anderen Ländern, keine Überprüfung der Fahrtauglichkeit in Intervallen gibt, ist mir sowieso ein Rätsel.

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