EckernfoerderstrAltona / Altona-Nord. Seit Monaten beschweren sich Anwohner über den schlampigen Umgang mit dem krebserregenden Substanzen bei einer Sanierung in der SAGA-Siedlung Eckernförder Straße. An mehreren offenen Stellen wurde jetzt Asbest im Gebäude nachgewiesen.

Der Druck muss wohl nur groß genug sein, damit die städtische Baugesellschaft Warnungen und Hinweisen zu Asbestproblemen auf ihrer Baustelle nachgeht. Selbst die Anfrage eines Bürgerschaftsabgeordneten und die Beschäftigung der Bezirksversammlung Altona mit dem Thema brachten bislang keine Besserung der Zustände. Folglich empörten sich Anwohner weiter.

Reporter von Panorama (NDR) besuchten jetzt die Baustelle in der Eckernförder Straße, nahmen Proben. Ein beauftragtes Labor fand in drei von sechs Materialproben Asbestfasern. In einer Probe aus dem Treppenhaus wurde sogar Amphibolasbest nachgewiesen, war als besonders gefährlich gelte, so der Beitrag.

Der Panorama-Beitrag ist in der Mediathek verfügbar. Das dort erwähnte Gutachten vom TÜV Nord hat die Mieterinitiative veröffentlicht. Im Auftrag des Mietervereins zu Hamburg kam das nach VDI-Richtlinien erarbeite Ergebnis einer Probe vom 23. Okotber aus dem 10. Stock zu dem Resultat: „Oberfläche deutlich mit Chrysotil-Asbestfasern belastet“. Weitere Infos: Beschluss der Bezirksversammlung Altona v. 12.09. (XIX-2110) und Bürgerschafts-Drucksache 20/9173.

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