BehoerdeStadtentwicklungUmweltHamburg. Aus Investorensicht sind 5,7% Steigerung in zwei Jahren wohl keine stolze Rendite. Für Mieter bedeutet der Anstieg jedoch nur Verlust und keinen Gewinn. Die BSU stellte nun den aktuellen Mietenspiegel vor, der alle zwei Jahre aus eingegangenen Meldungen erarbeitet wird. Dieser Mietenspiegel greife auf etwa 500.000 Wohnungsdaten zurück.

Die Netto-Kaltmieten im frei finanzierten Wohnungsbestand sind auf 7,56 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Die Teuerungsrate von 5,7% in zwei Jahren liegt dabei über der allgemeinen Teuerung und knapp unter der Steigerung bei der letzten Vorlage des Mietenspiegels (5,8% zwischen 2009-2011). Die Bundesbank hatte kürzlich auf eine mögliche Blase am Immobilienmarkt hingewiesen, die offenbar auch ihre Spuren auf der Mieterseite in Hamburg hinterlässt.

Der neue Mietenspiegel 2013 bestätige auch die Einschätzung des Mietervereins zu Hamburg, dass nicht nur Haushalte mit niedrigem Einkommen, sondern auch Normalhaushalte in Hamburg immer größere Schwierigkeiten haben, ihre Mieten zu zahlen. Zu beklagen sei insbesondere auch ein extrem starker Anstieg der Mieten im mittleren Segment des Wohnungsbestandes und im Altbau um bis zu 14 %. “Die dort einst günstigen Mieten sind heute kaum bezahlbar. Von 2009 bis 2013 sind die Mieten um 11,5 % gestiegen bei einer Inflationsrate von lediglich 7 %”, so der Mieterverein in einer Mitteilung.

Erstmalig werde bei der Beurteilung der ortsüblichen Vergleichsmiete auch eine energetische Komponente eingeführt. Die energetische Beschaffenheit der Wohnungen kann sowohl zu Abschlägen als auch zu Zuschlägen bei den Mieterhöhungen führen. Der Mieterverein geht davon aus, dass der Aufwärtstrend bei den Mieten weiter anhalten werde, auch wenn mittlerweile die Zahl der erteilten Baugenehmigungen stark gestiegen sei. Etwas Zuversicht habe man jedoch, sollte die Umsteuerung des Senats im Mietwohnungsbau zügig umgesetzt werden.

NeubauwohnungenHamburgEntspannung in Sicht? 2012 waren 5287 neue Wohnungen im Bau

Senatorin Blankau hat im Rahmen der Präsentation des Hamburger Mietenspiegels 2013 auch neue Zahlen zur Bautätigkeit in Hamburg vorgestellt. Entsprechend der Bauüberhangsstatistik des Statistikamtes Nord, befanden sich im vergangenen Jahr zum Stichtag 31.12. 2012 5287 Wohnungen im Bau. Das sei die höchste Zahl der sogenannten Bauüberhänge seit Mitte der 90er Jahre. „Wenn Ende 2012 knapp 6000 Wohnungen im Bau waren, ist für 2013 damit zu rechnen, dass wesentlich mehr Wohnungen fertig gebaut sein werden als 2012. Zum Vergleich: 2011 befanden sich lediglich 2592 Wohnungen im Bau“, so die BSU in einer Mitteilung.

 

Weitere Infos: Mietenspiegel-Tabelle 2013 (PDF)

13 KOMMENTARE / LESERBRIEFE

  1. Ein Faktor, der die Mieten nach oben treibt, über den aber – besonders von gewissen Lobbyisten – ungern gesprochen wird ist die oft unsinnige Styroporverpackerei. Was uns als „energetische Sanierung“ verkauft wird, erfüllt bei weitem nicht die Einsparungserwartungen, führt zur Verschimmelung ganzer Wohnblöcke, zunehmenden Porenallergien bei den Bewohnern, macht Hauswände zu Brandbeschleunigern und ist für Vermieter und Mieter einfach nur kostspielig. Die hohen Kosten dafür kann der Vermieter komplett, offiziell über 9 Jahre verteilt, als Aufschlag der Miete an die Bewohner weitergeben. Dies führt dazu, dass zuweilen für z. B. 20 Euro Heizkostenersparnis 200 Euro mehr Monatsmiete fällig werden.

    Im Hamburger Mietenspiegel – und jetzt kommt’s! – wird NICHT unterschieden zwischen Häusern, die bereits eingepackt wurden oder solchen, bei denen es bislang nicht geschah. Dies bestätigte mir ein leitender Mitarbeiter der Stadtentwicklungsbehörde bei einem Telefonat. Bedeutet: Die neue Fassade mit dem zukünftigen Sondermüll Styropor (Polystyrol) treibt mit seinen deutlich erhöhten Mieten den gesamten Mietspiegel auch für die noch verun“sanierten“ Häuser nach oben. Der Ungedämmte bezahlt über die nun angestiegene Durchschnittsmiete, auf die erhöht wird, mit – und wird sich nur in den seltensten Fällen zu wehren wissen.

    Wenn dann irgendwann ein bisher noch nicht gedämmtes Haus mit Styropor versehen wird – dass Mineralwolle, Schiefer oder Holzprodukte viel besser sind, hat sich leider noch immer nicht herumgesprochen – bezahlt er gewissermapen doppelt: Zum einen direkt für die unselige neue Fassade, und zum anderen indirekt über vorangegangene Mieterhöhungen nach Hamburger Mietenspiegel.

    Übrigens: Wer einen – im Gegesatz zur Hansestadt – gut aufbereiteten Mietenspiegel sehen möchte, schaue nach Regensburg. Dort werden die Faktoren für den Wohnwert vorbildlich aufgeschlüsselt. Vor allem wird auch die TATSÄCHLICHE Wärmeeinsparung nach einer Sanierung berücksichtigt.

    Hamburg dagegen unterscheidet lediglich zwischen zwei Wohnlagen und wenigen Ausstattungsmerkmalen und gibt lediglich Spannbreiten an. Leider ist dieser extrem ungenaue Mietenspiegel rechtsverbindlich.

    • Sehr richtig. DIe energetische Sanierung im Bestand ist oft nutzlos und mieterfeindlich und traegt dazu bei, dass Warmmieten weiter steigen. Bedanken duerfen wir und dafuer bei ‚den Gruenen‘ (bzw in Hamburg der GAL), die immmer noch in einer ideologischen Klientelpolitik fuer Besserverdienende und Beamte stecken, statt auf sinnvolle Massnehmen fuer den Normalbuerger zu setzen. Das Baugewerbe freut sich derweil ueber soviel politische Dummheit.

      • Falsch:

        Energetische Sanierung ist Immer nutzlos!

        Zumindest för den Mieter, der Vermieter kann je nach Grösse und Geschick noch zusätzlich verdienen, in dem er zb. fällige Instandsetzungen (vergammelte Fenster) als energetische Sanierung verkauft, gammlige Fassaden nicht saniert sondern überklebt und durch den BLENDENDEN neuen Eindruck potententere Mieter bekommt…..dazu der Mietspiegel-Schmuh…

        • ^^ Es gibt durchaus Faelle in denen eine energetische Sanierung sinnvoll sein kann. Das Grundprinzip ist ja an sich nicht schlecht, naemlich Massnahmen zu foerdern die das Energiesparen unterstuetzen. Der Teufel liegt wie so oft im Detail und in der schlechten Umsetzung der Vorgaben und Richtlinien. Dass Sie natuerlich wieder mal den kriminellen Vermieter an die Wand malen: Geschenkt, das gehoert hier schon fast zum Grundrauschen…

    • Er zahlt sogar dreimal:

      Wenn die feuchte Gammelfassade nämlich eines Tages entfernt und das darunterliegende MAuerwerk „saniert“ werden muss.

      Oder ..wie praktisch, das Haus ist dank Vermieters bestem Freund, dem hundsgemeinen Hausschwamm man echt nich mehr zu retten und muss dann abgerissen und durch „zeitgemässen“, vulgo unbezahlbaren Wohn(t)raum für Griechen und Spanier ersetzt werden…..

  2. Es waere noch anzumerken, dass die Mieten zwar merkbar steigen, aber dass sie deutlich langsamer steigen als die Kaufpreise fuer entsprechende Wohungen in Hamburg. Besonders trifft das den ‚kleinen‘ Vermieter, fuer den es immer schwieriger wird Wohnungen zu kaufen / zu bauen und sie langfristig ueber eine ‚zivile‘ Miete zu refinanzieren.

    Folge: Wohungen werden immer weniger von Privatpersonen zur Verfuegung gestellt sondern Mieter sind immer mehr darauf angewiesen von ‚Konzernen‘ und „investoren‘ (Fonds) zu mieten sofern sie nicht Glueck haben und bei einer Genossenschaft unterkommen.

    Das ist keine glueckliche Entwicklung…

    • Wer zwingt dich denn , als „kleiner Vermieter“ , Wohnungen zu bauen und zu „refinanzieren“?

      Zumal „kleine Vermieter“ auch stets das Damoklesschwert des (vorgetäuschten) „Eigenbedarfs“ bereithalten , wenn der Mieter nicht pariert, das zumindest droht bei institutionellen Vermietern
      nicht….

      Im übrigen ist es dem armen Mieter herzlich egal, von wem er abgezockt wird.

      Wech is wech , sagte das Portemonnaie.

      Deshalb hilft seit 150 Jahren nur eins, entweder der Staat oder private Initiativen (Genossenschaften)…….

      • ^^Ich nehme an, Ihre Frage ist rhetorisch und sie kennen die Antwort: Niemand zwingt die ‚kleinen Vermieter‘ Wohungen zu bauen. Allerdings werden diese Wohungen dringend gebraucht am Markt und wenn grade von dieser Seite kein Engagement mehr kommt, dann drueckt das weiter auf das Problem der Wohnungsknappheit.

        Wir wissen ja inzwischen, dass ihr schwarz-weiss-Hirn keine Graustufen zulaesst und, dass es in Ihrem Kopf nur Ausbeuter und Heuschrecken gibt, deren Hobby es ist dem armen aufrechten Mieter gegenueber mit allen moeglichen Damoklesschwertern zu winken. Natuerlich grundsaetzlich nur mit ‚vorgetaeuschten‘ Argumenten.

        Meine Erfahrung ist hingegen anders. Ich kenne viele sehr langjaehrige private Mietverhaeltnisse in denen beide Seiten sehr zufrieden sind. Allerdings ist dieser Zustand – leider – auf dem absteigenden Ast. Wer nicht grade eine Wohnung geerbt hat wird es als ‚Normalbuerger‘ schwer finden sein Geld, zum Beispiel seine Altersvorsorge, in einer Mietwohung anzulegen ohne zwei Dinge zu tun die eigentlich niemand will: Sich selbst ueber beide Ohren verschulden und/oder ‚happige‘ Mieten verlangen.

        Da Sie aber wie gesagt ja anscheinend nur zwischen den Polen ‚dreiste Abzocke‘ und ‚miese Heuschrecke‘ denken koennen, ist es wohl schwierig, Ihnen klar zu machen, dass es dazwischen auch noch allerhand andere Szenarien gibt.

        Mir ist es lieber eine Privatpersion legt 200,000 Euro in eine Mietwohnung an die er/sie dann vermietet, als dass die selbe Person das selbe Geld einem Fonds gibt der dann davon Immobilien kauft und vermietet (mit allen ggf negativen Folgen).

        • Nein liebe Jana…

          Es gibt per se keine Wohnungsknappheit im akuten Sinne, sondern eine Knappheit an BEZAHLBAREM Wohnraum.

          Ein gewisses Ungleichgewicht gibt es in Hamburg seit mindestens hundert Jahren und das ist politisch auch so gewollt,
          denn nichts schreckt Vermieter mehr als „Leipziger Verhältnisse“.

          Das Engagement der „kleinen Vermieter“ hat auf den Wohnungsneubau nachgewiesenermassen keinerlei messbaren Einfuss, bis in die Neunziger Jahre war es genossenschaftlicher und vor allen staatlicher (Saga) Neubau, der den „Markt“ mehr oder weniger sozialverträglich gepuffert hat.

          Seit Schwarzbraun ist der Sozialwohnungsbau vollständig zum Erliegen gekommen, wärend gleichzeitig soviel wie nie zuvor gebaut wurde…das Ergebnis kennen wir alle.

          „dass ihr schwarz-weiss-Hirn…“

          Das menschliche Hirn hat eine eher Gräuliche Farbe, fahr einfach mal ins UKE zur Pathologie.
          Meins macht da sicher keine Ausnahme, ich denke du hast da was verwechselt, die Dinger die du meinst heissen Zebra.
          Bereithalten bezeichnet übrigens eine Option, und ja, ALS DROHNUNG wirkt Eigenbedarf sehr nachhaltig, und ja, er wird auch tatsächlich eingesetzt.

          Natürlich gbht es wie immer im Leben auch andere , total nette Vermieter….wenn man Glück hat.
          Leider stirbt dann zb. der Vermieter und die Erbengemenschaft vertickt die Bude zum Maximalkurs….das Leid nimmt seinen Anfang.

          „Wer nicht grade eine Wohnung geerbt hat wird es als ‘Normalbuerger’ schwer finden sein Geld, zum Beispiel seine Altersvorsorge, in einer Mietwohung anzulegen ohne zwei Dinge zu tun die eigentlich niemand will: Sich selbst ueber beide Ohren verschulden und/oder ‘happige’ Mieten verlangen.“

          Da sind wir beim Kern des Pudels….Wohnungen , wie der Name schon sagt, sind ZUM WOHNEN da und nicht um Umlaufrenditen..ehm „Altersvorsorgen“ zu generieren.

          Auch ohne die heutgen Mondpreise, Renditeerwartung und günstige Mieten waren schon immer die Quadartur des Kreises, das funktionierte noch nie.

          Es gibt genügend andere Möglichkeiten, deine Kohle anzulegen..nur sind die nicht so bequem wie beim erpresserischen Gut der Wohznungsversorgung.

          „Mir ist es lieber eine Privatpersion legt 200,000 Euro in eine Mietwohnung an die er/sie dann vermietet, als dass die selbe Person das selbe Geld einem Fonds gibt der dann davon Immobilien kauft und vermietet (mit allen ggf negativen Folgen).“

          Du denkst Ideologisch…ich dagegen pragmatisch.
          Entscheidend ist was hinten rauskommt (H.Kohl).

          Wenn die Privatperson die selbe Rendite erwartet wie der böse böse Fond, ist das für mich als wie Pest oder Cholera keine schöne Auswahl.

          Aber klar, des Kleinbürgers liebstes Bild ist der „Schweinekapitalist“ in Form des Grosskapitals.

          Ich habe in meinem Leben mindestnes genausoviele schweinische Kleinkapitalisten kennengelernt, dsas nimmt sich im Zweifel nichts…..manchmal nimmt man dann lieber Darboven als Kaffee-Meier.

          Mal kurz nachgerechnet:

          200.000, dafür kriegst du in Ottensen mit vieel Glück eine 2-Zimmerwohnung.

          100% Eigenkapital vorausgesetzt, bedeutet die heute übliche erwartete „zivile“ Nettorendite ca.10%…lassen wir mal zb. Instandhaltungskosten beiseite…..20.000 Euro p.A.

          Dies entspricht einer Monatsmiete von über 1600 Euro netto kalt, ohne Steuern etc………

          Auch wenn man nun die Rendite auf 5% herunterschraubt UND die Wohnung für 100.000 Euro (Das enstpricht in etwa dem Sozialwohnungsbau) bau3en würde, bleibt die Lage mit über 400 Euro grenzwertig….deshalb sind schon „Sozialwohnungen“ heute für viele schlicht unerschwinglich geworden, ich kann mir keine 600 Euro warm leisten.

          Da kommst du nun mit deiner Altersvorsorge um die Egge…., No way, das Buch kann man gleich wider zuklappe.

          600 Euro Warm PLUS DEINE RENTE kann sich fast keiner mehr leisten..ausser vieleicht
          Beamte der gehobenen Laufbahn.

          • Wie immer bei Sozrom – da haben wir ihn wieder: Den guten alten Dreiklang aus hinkenden Vergleichen und Zahlen, aus glatten Luegen und Fehlinformationen; und aus guter alter Klassenkampfrhetorik. Jaja, wo da Eis intellektuell duenn wird, da wird eben schnell mal der “schweinische Kleinkapitalist“ ausgepackt.

            Ihre Zahlenbeispiele sind vollkommen abstrus: Ihre angeblichen 10% Renditeerwartung gehoeren ins Reich der Maerchen und ihre Ottenser Preise sind wohl auch nicht ganz korrekt. Man bekommt in Hamburg eine Neubau(!)wohung nach KfW70 Standard in ’normaler Lage‘ (z.B. Barmbek) fuer unter 3000 Euro / m2 gebaut. Wenn man einen Querschnitt aus Nachkriegsbau / Neubau nimmt, dann liegen die Erwerbskosten bei gut 2,500 Euro / m2. Eine ’normale‘ 2-Zimmer-Wohung von 55m2 erhalten Sie somit fuer ca. 150,000 Euro.

            Was sie nicht verstanden haben: Altersversorgung soll nicht heissen, dass sich die Wohung parallel refinanzieren soll UND Rendite bringt (schoen waer’s), sondern, dass sie sich ueber zB 20-25 Jahre bei Nullrendite refinaniert und DANACH, also wenn sie komplett refinanziert ist, eine Rendite zwecks Alterssicherung bringt.

            Also (vereinfacht gesagt): Sie kaufen im Alter von 40 jahren fuer 150,000 Euro eine Wohnung um Geld das sie ggf haben wertstabil anzulegen. Verzinsung ist NICHT ihr Hauptaugenmerk, denn der Realzins der Wohung entsteht ihnen dadurch, dass ein Sachwert (Immobilie) nicht von Inflation betroffen ist. Um die Wohung in 25 Jahren zu refinanzieren muessen sie im Monat 500 Euro verlangen (150,000 / (12×25)), Darauf muessen sie 50 Euro im Monat aufschlagen fuer Verwaltung und Ruecklagen.

            Also ist die Miete 550 Euro / Monat. In diesem Beispiel genau 10 Euro pro m2.

            Die Altersversorgung, also was sie Schweinekapitalisten-Rendite nennen, kommt erst wenn der Kaeufer 65 ist, also nach 25 Jahren – wenn die 150,000 Euro wieder eingespielt sind. Die Miete bleibt gleich, muss jedoch keine Finanzierungslast mehr tragen. Sie traegt somit zur Altersversorgung des Kaeufers bei.

            Ich weiss nicht woher ihr alttestamentarischer Hass gegen dieses simple und bislang erfolgreiche Modell kommt?

            Nebenbei: Ihre Behauptung, dass seit Jahren kein gefoerderter Wohungsbau mehr stattfindet ist mal wieder eine lupenreine Falschaussage. Schauen sie mal hier: http://www.hamburg.de/bsu/karte-wohnungsbaufoerderung/

            Es wird letztendlich immer klarer was Sie wollen: Sie wollen, dass der Staat Menschen wie Sie zu besonders ‚Wichtigen Geschoepfen‘ erklaert und, dass er ihnen hochsubventionierte Sozialwohungen in Hamburger Trendvierteln wie Ottensen oder der Schanze anbietet. Das soll dann bitte der boese Schweinekapitalist, der mit Familie in Neugraben oder Rahlstedt wohnt, durch seine Steuern querfinanzieren. Schoener Plan, Sozrom!

            • „Also ist die Miete 550 Euro / Monat. In diesem Beispiel genau 10 Euro pro m2.“

              Und das soll dann erschwinglich sein? Für Sie vielleicht.

              „ch weiss nicht woher ihr alttestamentarischer Hass gegen dieses simple und bislang erfolgreiche Modell kommt?“

              „Erfolgreich“… fragt sich nur für wen…

              Und zu den neugebauten Sozialwohnungen:
              Vergleichen Sie doch mal, wieviele Wohnungen derzeit aus der Mietpreisbindung fallen und wieviele neu gebaut werden.
              Dann sind wir in HH nämlich in einem dicken Minus.

            • Wisch dir erst mal den Schaum vorm Mund ab..aahh..viel besser!

              „da wird eben schnell mal der ”schweinische Kleinkapitalist” ausgepackt.“

              Das war eine Replik auf deinen bösen Grosskapitalisten in Form von Fonds…..es gibt grosse und kleine Schweine.

              „Ihre Zahlenbeispiele sind vollkommen abstrus: Ihre angeblichen 10% Renditeerwartung gehoeren ins Reich der Maerchen “

              Richtig, heute erwartet der kleinbuergerliche Spekulant eher 25%.

              “ und ihre Ottenser Preise sind wohl auch nicht ganz korrekt. “

              Stiimt, maximal dreiviretel, denn die 55qm kosten mindestens 250.000……

              “ Man bekommt in Hamburg eine Neubau(!)wohung nach KfW70 Standard in ‘normaler Lage’ (z.B. Barmbek) ..“

              So ist das mit den kleinen Vermietern….Klappe weit aufgerissen aber Schuss noch nicht gehört:
              Barmbek, da ist gar nichts mehr normal..die Preise sind in den letzten 5 Jahren geradezu explodiert.

              “ ..fuer unter 3000 Euro / m2 gebaut.“

              Wenn man einfach schwarzbaut, ja.
              Im Allgemeinen ist es aber besser, vorher ein (Bau!)grundstück zu erwerben….schon ist deine Janaldi-Milchmädchenrechnung dahin…

              „Was sie nicht verstanden haben: Altersversorgung soll nicht heissen, dass sich die Wohung parallel refinanzieren soll UND Rendite bringt (schoen waer’s), sondern, dass sie sich ueber zB 20-25 Jahre bei Nullrendite refinaniert und DANACH, also wenn sie komplett refinanziert ist, eine Rendite zwecks Alterssicherung bringt. “

              ich weiss ja nicht wo du BWL studiert hast, daber das ist purer Stuss.
              Rendite ist Rendite, auch wenn du sie haarspaltest.

              Im übrigen sprachst du von EIGENKAPITAL, nun soll sie sich also auch noch REFINANZIEREN…..so wird das nix.

              „ihr alttestamentarischer Hass “

              Schön wenn man Dinge zitiert von denen man keinen blassen Schimmer…..Kleine Hausmarke:
              Das Ding ist üeber 2000 Jahre alt, damals gab es weder Altersvorsorge
              (man starb nämlich jung), noch Zinseszins.

              Eher schon Leibeigenschaft…..genau das was Leute wie du gerade wider einführen wollen….

              „simple und bislang erfolgreiche Modell kommt?”

              Simpel ist es, erfolgreich…zb für Becken, Bartels und Jana.
              Für alle anderen ein ewiger Kreislauf von Mangel, Wucher und Existenznot……..

              „Nebenbei: Ihre Behauptung, dass seit Jahren kein gefoerderter Wohungsbau mehr stattfindet ist mal wieder eine lupenreine Falschaussage. Schauen sie mal hier: http://www.hamburg.de/bsu/karte-wohnungsbaufoerderung/

              Klar, Mietervereine , Hinz und Kuntzt, alles Stümper und Idioten.
              Liebe JAna..eine BAUGENEHMIGUNG ist ewas anderes ALS EIN HAUS….in ersterer kann man NICH WOHNEN!

              Auch (angeblich) bereitgestellte Flächen für den Wohnungsbau
              (von Sozial steht da gar nichts mehr) sind vieleicht in ein paar Jahren
              nutzbarer Wohnraum…..oder schicke Alteresvorsorgen!

              „Es wird letztendlich immer klarer was Sie wollen: Sie wollen, dass der Staat Menschen wie Sie zu besonders ‘Wichtigen Geschoepfen’ erklaert …“

              Ich möchte eine bezahlbare Wohnung, wie impertinent!

              „..und, dass er ihnen hochsubventionierte Sozialwohungen in Hamburger Trendvierteln wie Ottensen oder der Schanze anbietet. “

              Besser als hichsubventionierte Renditegräber a la Hafencity ist das allemal, aber zur Info, als ich in der Schanze eingezogen bin wustten Leute wie du gar nicht was das überhaupt ist…..das war kein trendviertel, sondern ein echtes (Hunde)KAckviertel, und ist mir auch herzlich egal, es sind Leute wie DU die an JEDES Viertel (aktuell Barmbek, Wilhelmsburg Veddel, Hamm, ja sogar Billstedt und Rotenburgsort!) adhoc zu „Trend“ oder „Szenevierteln“ erlären… mir doch egal, interessiert mich nicht, hab ich nicht bestellt, geh mit deiner Altersvorsorge sonstwohin oder wähl die richtige Partei dann klappts auch mit der umlagefinanzierten Rente.
              Rothenburgsort,

              Das soll dann bitte der boese Schweinekapitalist, der mit Familie in Neugraben oder Rahlstedt wohnt, durch seine Steuern querfinanzieren. Schoener Plan, Sozrom!

              „Also ist die Miete 550 Euro / Monat. In diesem Beispiel genau 10 Euro pro m2.“

              Genau., liebe CDU Frau….NETTOKALT.
              Dazu kommen..es ist fast unglaublich, auch noch Instandhaltungskosten UND die allgemeinen Betriebskosten.

              OHNE RENDITE oder „Refinanzierung“ (nannte man aus gutem Grund auch TILGUNG, das verwirrt weniger)!

              Damit bist du bereits im guten Ottenser Mitelfeld der grausamen Wuchermieten..nämlich MINDESTENS 800 Euro, aber dAS IST ES WOHL WAS „Kleinkapitalisten“ für „zivil“ halten….

              „Das soll dann bitte der boese Schweinekapitalist, der mit Familie in Neugraben oder Rahlstedt wohnt, durch seine Steuern querfinanzieren. Schoener Plan, Sozrom!“

              Och Jana…erstmal die Förderrichtlinien lesen.

              Subventioniert wird da gar nichts, finanziert wird aus der Miete.
              Das funktioniert auch, wenn man genügend lange Zeitfenster berücksichtigt , bezahlbare Grrundstücke bereitstellt und vor allem deine verfluchte Altersvorsorge rauslässt.

              Übrigens ist es genau diese „Altersvorsorge“ die Steuerzahlers Taschen über „Eigentumsföderung“ oder „Riesterrente“ (legaler Betrug) am nachhaltigsten leert.

              Also wie gehabt, täuschen , manipulieren, rabulieren.

            • @ Sozrom vom 19. November 2013 – 01:00

              Ja, nee ist klar ;-) Aber ICH hab‘ Schaum vor’m Mund. Schreiben Sie doch mal zur Abwechsung einen(!) Beitrag ohne Unterstellungen, dann koennte man anfangen Sie halbwegs ernst zu nehmen. Ihre zahlreichn Aussagen sind gradezu laecherlich und ich glaube Sie merken das nicht mal mehr:

              Ich moechte Leibeigenschaft wieder einfuehren. soso… Wer Wohungen fuer Euro 3000/m2 Verkauft der hat diese schwarz gebaut. aha, so ist das… Ich (Jana) kenne Die Schanze nicht. achwas, was Sie alles wissen…

              Es eruebrigt sich jegwede Diskussion mit Ihnen, lieber Sozrom.

              Neben Unsachlichkeit und ideologiegetraenkten Aussagen spricht aus jedem Ihrer Beitraege vor allem Frust. Vielleicht sollten Sie mal ueber dessen wahre Ursachen nachdenken – auch wenn es natuerlich immer einfach ist, die ‚Schuld‘ an der eigenen Unzufriedenheit auf das ‚Schweinesystem‘ zu schieben. Dass da schon der kleine Einzelvermieter ausreicht fuer Sie ein Feindbild darzustellen, das laesst tief blicken.

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