Die kleine Variante, letzter Stand v. November 2013. Quelle: BA Altona
Die kleine Variante, letzter Stand v. November 2013.Quelle: BA Altona

Altona / Altona-Altstadt. Die Planungen rund um den Umzug bzw. das Zusammengehen mehrerer Verwaltungseinheiten des Kirchenkreises Hamburg West / Südholstein konkretisieren sich, zumindest juristisch. Nach geltender Rechtslage müsse die Kirche auf die geplanten Wohneinheiten auf dem Gelände verzichten und könne bis zu viergeschossig bauen. Ansonsten sei die Durchführung eines entsprechenden Wettbewerbes und eine Änderung des Bebauungsplans erforderlich, so das Bezirksamt Altona in einer planungsrechtlichen Einschätzung gegenüber der Altonaer Politik (XIX-3480, PDF). Grundlage für die Planungen ist derzeit ein Teilbebauungsplan (TB 424) aus dem Jahr 1956.

Bislang waren drei Szenarien – die große, mittlere und kleine Lösung – gehandelt worden. Davon komme nur noch Letztere in Frage ohne entsprechenden städtebaulichen Wettbewerb durchzuführen. Geplant sind in dieser zu diskutierenden kleinen Variante an der Königstraße ein Kirchenkreiszentrum mit bis zu fünf Geschossen und Tiefgarage, der Bau eines neuen Pastorats, der Bau kirchlicher Wohnprojekte, sowie eine Kita (Flottneser).

Unabhängig von den Planungen sei auch der Oberbaudirektor in einer solche Frage städtebaulicher Bedeutung zu beteiligen, heißt es in einem Kommentar vom Bauamt in Altona. Der Durchbruch des Grünzugs und auch die bislang dürftige Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern waren bislang kritisiert worden- auch vom Stadtteilforum Altona-Altstadt und den angrenzenden Anwohnern. Jetzt führt der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Altona eine öffentliche Anhörung durch.

Bauvorhaben an der Hauptkirche St. Trinitatis – öffentliche Anhörung am Mittwoch, den 11.12.2013, um 18.00 Uhr im Kollegiensaal des Rathauses Altona

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