Hamburg / Altona / Altona-Altstadt. Die Gruppe der selbstorganisierten 300 Flüchtlinge übte auf einer Pressekonferenz Kritik an der Nordkirche. Man wolle mit dem Senat selbst und direkt verhandeln, nachdem bisherige Bemühungen der Kirche offenbar gescheitert seien. Der bisherige Eindruck über Zahlen tatsächlich in Hamburg lebender Personen, die über Lampedusa in die Hansestadt kamen, täusche über wahre Tatsachen hinweg. Die meisten Flüchtlinge seien bei Privatpersonen untergekommen und nicht in Kirchen, so ein Sprecher. Man sei für das humanitäre Engagement der Kirche dankbar, kritisierte jedoch, dass die Kirche selbst eine starke Medienpräsenz einnimmt. Die Kernforderung sei weiter eine Gruppenlösung zu finden, die das gemeinsame Schicksal „Lampedusa“ verbinde. Dies hatte man zuletzt auch auf wiederholten Demonstrationen gefordert. Am kommenden Samstag ist ein nächste Veranstaltung geplant.

1 KOMMENTAR / LESERBRIEF

  1. Genaueres zur nächsten Veranstaltung am Samstag:

    „Parade for our rights – We are here to stay!

    Wir wollen am 1. März eine laute, bunte, entschlossene Parade für unsere Rechte auf die Straße bringen – kommt alle mit uns!

    Bringt Kostüme, Masken, Musik, Installationen, Theater, Deko, Transpis, Banner – alles was Euch einfällt um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen! Es wird zum Abschluss der Demo ein Konzert mit zahlreichen solidarischen Musikerinnen und Musikern geben!

    Demonstration:

    1. März 2014 | 13 Uhr | Hachmannplatz/Hamburg-HBF“

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