Hamburg / Altona / Altona-Altstadt. In einem Mehrfamilienwohnhaus der Großen Bergstraße 257 ist am frühen Dienstagmorgen ein Gasleck aufgetreten. Ein Monteur eines Telekommunikationsdienstleisters verlegte eine neue Leitung. Bei Arbeiten mit einem Brenner sei eine Stichflamme im Keller des Wohngebäudes aufgetreten. Der Handwerker verständigte daraufhin gegen 7:40 Uhr die Feuerwehr.

Die Feuerwehr stellte im Bereich des Erdreiches vor dem Haus eine Undichtigkeit fest, evakuierte das Wohnhaus. Im Radius von 50m wurde eine Sperrzone errichtet, so dass auch die Bauarbeiten an dem Ikea-Gebäude eingestellt werden mussten. Der Netzbetreiber wurde verständigt und reparierte das Leck an der alten Leitung.

“Das kann immer mal wieder in alten Gebäuden vorkommen. Teilweise liegen dort nur alte Stahlleitungen”, berichtet Feuerwehrsprecher Martin Schneider im Gespräch mit ALTONA.INFO. Die Feuerwehr müsse immer wieder zu solchen Einsätzen in Hamburg ausrücken. Gegen 10:40 Uhr waren die Arbeiten beendet und 35 Einsatzkräfte konnten wieder abrücken.

Zur Zeit ist noch unklar, ob der Netzbetreiber auch die Hausanschlussleitung komplett saniert. In der vergangenen Woche war es in Altona-Altstadt im Umfeld einer Grundschule zu einem Unfall gekommen. Hier wurde jedoch durch Bauarbeiten die Leitung beschädigt.

1 KOMMENTAR / LESERBRIEF

  1. Tatsache ist, das um 15:45h die Bewohner das Haus 237 erst wieder betreten durften, Tatsache ist auch, daß die Menschen dort auf einer Bombe gesessen haben, der Vorfall lag ähnlich wie in Itzehoe. Die Bewohner durften auch nach der Freigabe durch Feuerwehr und Polizei, nicht mit Strom hantieren. Die ganze Angelegenheit wird fein säuberlich verniedlicht, so geht das nicht. Kranke Bewohner mussten von um 07:30h in der Kälte zubringen.

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