HadagFaehreAltona /  Blankenese. Der einstimmige Beschluss der Bezirksversammlung ist vorerst vom Tisch. Eine Fährverbindung im HVV / HADAG-Netz wird es für den Anleger Blankenese nicht geben, dies deutete auch der HADAG-Vorstand im Gespräch mit ALTONA.INFO bereits an.  Die Bezirksparlamentarier hatten die Hamburger Verkehrsbehörde aufgefordert, eine Verbindung zum Anleger Blankenese wieder aufleben zu lassen. Die Antwort fällt ausführlich aus.

„Aufgrund der besonderen verkehrlichen Situation, die durch die Lage Hamburgs an der Elbe und durch die Verkehrsbeziehungen innerhalb des Hafens entsteht, unterhält Hamburg überall dort, wo ein öffentliches Verkehrsinteresse besteht, Fährlinien. Diese Fährverkehre werden durch die HADAG Seetouristik und Fährdienst AG überwiegend innerhalb des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) erbracht. Die Fähre Cranz – Neuenfelde – Blankenese ist tariflich nur teilweise in den HVV integriert. Diese im Rahmen der Daseinsvorsorge notwendigen Verkehrsleistungen werden der Nachfrage entsprechend gestaltet“, schreibt die BWVI an die BV Altona. Die Fähre nach Cranz offenbar vakant…

Eine reguläre Fährverbindung von den Landungsbrücken nach Blankenese hätte insbesondere westlich von Finkenwerder und Teufelsbrück „vorwiegend touristischen Charakter“. Im Übrigen seien die Fahrzeiten „erheblich länger“. Die Verbindung bilde für einen „ganz überwiegenden Teil der Fahrgäste keine attraktive Ergänzung oder Alternative zum bestehenden Angebot der S-Bahn und des Busverkehrs.“Auch in der Zeit bis zum Jahr 2005, als der Anleger Blankenese noch angebunden war, hätten Fahrgäste diesen „Linienverkehr“ zu 70% nur an den Wochenenden in den Sommermonaten genutzt. „Wegen dieser sehr unterschiedlichen Auslastung mit sehr geringer Nutzung in den übrigen Zeiten ist ein ganzjähriger Linienbetrieb innerhalb des HVV-Tarifs wirtschaftlich nicht möglich“, so die Darstellung.

Die Behörde verweist auf das vor einiger Zeit bekanntgegebene Angebot von touristischen Sonderfahrten (Elbhüpfer, 4 Euro pro Haltepunkt) von den Landungsbrücken bis Wedel und andere private Angebote. Dieses Vorgehen der Behörde entspreche zudem einem Beschluss der Hamburgischen Bürgerschaft vom 12. Februar 2014, in dem der Senat ersucht wurde zu berichten, ob solche Angebote über städtische oder private Betreiber über das heutige bestehende Angebot hinaus stattfinden könne (Drucksache 10/10834). Mit dem Angebot trage man schließlich „der Intention des Beschlusses der Bezirksversammlung Altona Rechnung“, so die Senatsbehörde abschließend.

Anleger-Blankenese-Hadag

13 KOMMENTARE / LESERBRIEFE

  1. Das der König der Löwen auch zum HVV Tarif angesteuert wird ist leider keins….

    Es dreht sich auch nicht um die armen Blankenesen, sondern um Hamburger und die sonst angeblich so wichtigen Touris, die heutzutage weder ins alte Land noch von Teufelsbrück nach Blankenese kommen,oder zum schönen Wittenbergener Strand.

    Das Aufkommen würde mit Sicherheit erheblich steigen…

    Von den Wedelern wollen wir gar nicht reden….

  2. >Ernsthaft, du hast wirklich keine Ahnung

    Zack, das sass aber :-) Und das aus IHREM Munde. Ich kann mir ein gewisses Schmunzeln nicht verkneifen. Ich gebe Ihnen aber gerne Schulnote eins in unfreiwilliger Komik.

    Nebenbei sind wir mal wieder an dem Punkt angelangt, wo Sozrom saemtliche Rest-Scham ablegt und einfach beginnt alles Moegliche frei zu erfinden. Der Wahrheitsgehalt Ihrer Beitraege, lieber Sozrom, entspricht langsam dem Gehalt von frischen Zutaten in einer Maggi-Tuetensuppe. Man findet ihn maximal in homoeopatischen Dosen.

    Es gibt und gab auf dieser Strecke schlicht und ergreifend keinen Bedarf fuer ernstgemeinten Linienverkehr, da dieser von Geschwindikeit, Betriebskosten und Frequenz nie mit den bestehenden parallelen S-Bahn und Busverkehren konkurrieren koennte. Eine Faehre nach Blankenese waere vorwiegend ein touristisches Angebot und kein bedarfsorientierter, also nachfrageorientierter, Linienverkehr. Daher hat sie im HVV nichts zu suchen.

    >>Der angebliche “Ein und Aussetzverkehr” klingt natürlich echt hochwichtig und professionell, ist aber leider aber frei erfunden.

    So? Und das ‚ist so‘ weil Sie mit dem Fuss auf den Boden stampfen und das behaupten? Die Fahrten von Finkenwerder nach Blankenese (und v.v.) haben sich nie auch nur ansatzweise getragen. Es gab sie lediglich, weil das einsame Schiff, welches tagsueber zwischen Blankense und Cranz pendelt nachts in Finkenwerder stationiert war oder sogar zum Tanken und warten nach St Pauli musste. Es waren zum ganz ueberwiegenen Teil technisch bedingte Ein- oder Aussetzfahrten, die man netterweise gleich in den Fahrplan einfetaktet hat, so dass sie fuer Passagiere nutzbar waren.

    >>wer subventioniert eigentlich die Shuttlefahrten zu den Grusicals auf der anderen Elbseite?

    Niemand. Im Gegensatz zu den HVV-Leistungen die subventioniert werden, sind die anderen Leistungen der Hadag (Musical-Shuttle, Hafenrundfahrten, Chartern, etc) privatwirtschaftlcihe Leistungen mit denen die Hadag Gewinn macht und ihr Defizit verringert.

    >>die Fähre nach Cranz hat in etwa Barkassengrösse…..während der “Linienverkehr” von den wesentlich grösseren Typschiffen wie der Tonndorf bedient wurde.

    Dies ist schlicht falsch. Die Route wurde meist mit den Motorschiffen FINKENWERDER oder ALTONA gefahren, welche auch heute noch die Cranz-Route bedienen. Gelegentlich kam auch eine der leicht umgebauten Schwestern der obigen Schiffe zum Einsatz.

    Die TONNDORF oder ihre einzig verbliebene Hadag-Schwester KIRCHDORF furhen nie auf diese Route. Sie verwechseln das mit dem Niederelbe Verkehr (Landungsbruecken…Fischmarkt…Oevelgoenne…Teufelsbrueck… Blankenese…Tinsdal…Wedel…Luehe…Stadersand), wo seinerzeit die TONNDORF und spaeter dann die JAN MOLSEN im einsatz war. Diese Route gibt es immernoch, allerdings war sie nicht und ist sie nicht Teil des HVV, weil sich ein rein touristisches Angebot darstellt. Sie wird daher auch nicht ueber den HVV bezuschusst.

    >Stört es irgendjemanden, das die U4 rund um die Uhr fast menschenleer durch die Gegend fährt?

    Auch das ist falsch. Grade kuezlich, am 1.4. anlaesslich der Eroeffnung der Hafencity-Uni, hat die Hochbahn erstaunlich gute U4 Zahlen berichtet.

    Ich Zitiere aus der HHA Pressemeldung:

    >>Schon im ersten Betriebsjahr nutzten rund 2 Millionen Fahrgäste die U4 auf dem Abschnitt Jungfernstieg–Überseequartier/HafenCity Universität, die damit eine sehr positive Auslastung verzeichnete. „Gerade in den Hauptverkehrszeiten wird die U4 schon sehr gut angenommen“

    Aber was bringt es schon, dem Sozrom mit Tatsachen kommen zu wollen? Frohe Osten, nebenbei Sozrom!

    • Als Konkurrenz war der Linienverkehr ja auch nie gedacht.

      Es gibt keinen „parallelen“ Busverkehr an der Elbe.

      Die S-Bahn ist in der Tat keine Konkurrenz, weil man erstmal 20 min
      zur Elbe laufen muss…oder auf die Bergziege warten….zack wars das mit dem angeblichen Zeitvorteil.

      Touristisch ist die Linie 62 auch….wie sich das Angebot entwickelt weiss nur Kollege Kaffeesatz, wenn man ihn zu lesen weiß.

      Im Gegensatz zu dir habe ich die Linie täglich benutzt und weiss daher wer da so unterwegs war….Hamburger und Bewohner des alten Landes, die wunderbar und vor allem stressfrei angebunden waren.

      Wer mal ohne Fähren nach Cranz fahren muss kennt die Malesche und steigt wenn möglich aufs Auto um….unter einer glücklichen Stunde ist da nix zu machen.
      Das wissen allerdings nur PRAKTIKER und nicht die „einsamen“ Sesselpupser vom Fischmarkt…Die Fahrten von Finkenwerder nach Blankenese haben sich in der Tat nie getragen, weil es sie gar nicht gab.

      Die Linie fuhr von den Landungsbrücken über Neumühlen, Teufelsbrück……immer schön am nördlichen Ufer entlang.

      Ob das Schiffchen das zwischen Finkenwerder und Dübelsbrück pendelt sonstwie tankt, ist daher ziemlich Knorke.

      Zumindest bis 2002 konnte man auf der Niederelberoute übrigens zum HVV Tarif fahren….

      „Dies ist schlicht falsch. Die Route wurde meist mit den Motorschiffen FINKENWERDER oder ALTONA gefahren, welche auch heute noch die Cranz-Route bedienen. “

      Die Finkenwerder verkehrt fast auschliisslich die 64 zwischen Teufelsbrück und Finkenwerden….die Altona verkehrt erst seit Anfang 2001 auf der Cranz Linie.

      „. Gelegentlich kam auch eine der leicht umgebauten Schwestern der obigen Schiffe zum Einsatz“

      Beide Schiffe sind bereits zeitgleiche Umbauten, „leicht umgebaute Schwestern“ gibt es gar nicht,

      „Der Fährverkehr auf der Niederelbe war ursprünglich stark ausgeprägt. Noch bis in die 90er Jahre fuhren täglich mehrere Schiffe zwischen den Landungsbrücken und dem Alten Land. Danach wurde das Fahrtangebot auf die Wochenenden reduziert und der Takt immer weiter ausgedünnt (ausführliche Doku hier).

      „Den letzten Schnitt gab es vor zwei Jahren: Damals halbierte die Hadag die verbliebenen zwei täglichen Fahrten an den Wochenendtagen auf nur noch eine Tour. Gleichzeitig verdoppelte sich der Fahrpreis auf 30 Euro. Der Anleger in Wittenbergen (Rissen) wird seitdem gar nicht mehr angesteuert.“

      Na, sowas, das da niemand mehr mitfahren will..echt!

      „…Mit dem neuen Angebot reagiert die städtische Reederei auf wachsende Begehrlichkeiten privater Unternehmen. Mehrere Anbieter wittern touristisches Potential im Niederelbeverkehr und planen Konkurrenzangebote – darunter ein Reeder aus Wilster, der ab dem Frühjahr freitags, samstags und sonntags täglich zweimal zwischen Hamburg, Lühe und Stade pendeln will.“

      So kennt man das auch von der Bahn, geheiligt sei das Monopol

      Woher die angeblich 2 Mio Fahrgäste wohl kommen, und wie man die gezählt hat…..die Bahn ist jedenfalls gähnend leer, infach mal ausprobieren.
      Erstaunlich sind die Zahlen allerdings tatsächlich….
      Vieleicht ist das ja die berühmte Hellseherische Gabe der HHA, die man anhand völlig überfüllter Bahnen (die die wirklich gebraucht werden) schnell zu schätzen weiß, auch vorne eineteigen ist ja ei toller Erfolg, die Fahrgäste sind ganz heiss drauf!

      „Niemand. Im Gegensatz zu den HVV-Leistungen die subventioniert werden…“

      Achso? is ja komisch, der König der Löwen wird von der 62 ganz regulär angefahren, aber auch hier scheint die Hadag sehr spezielle Fähigkeiten zu besitzen um „Privatzahler“ und HVV Kunden zu unterscheiden….

      „Der wahre Grund für den Kahlschlag im HADAG-Fahrplan liegt aber offenbar woanders. Ahrens: „Im letzten Jahr hat sich herausgestellt, dass die geplanten Fahrtzeiten häufig nicht eingehalten werden konnten, was längere Arbeits- und Lenkzeiten zur Folge hatte. Bei weiterhin zwei Fahrtenpaaren hätte daher der Personaleinsatz verstärkt werden müssen.“ Diese zusätzliche „Crew“ hätte die Stadt Stade selbst zahlen müssen“, so der Tourismus-Chef. “

      Wenn man sich die überfüllten Fähren anschaut (die manchmal sogar gezwungernermassen Passagiere einfach am Anleger stehenlassen!) ist das mehr als glaubwürdig….und wieder die parallele zur Bahn…es darf am besten weniger Kosten, sonst weg damit oder ab dafür, die zahlende HVV-Sardine hat ja keine Wahl.

      „..Erst mit dem Bekanntwerden der Linie 62 als billigen Ersatz für die Hafenrundfahrt durch die Touristen ist diese Linie zu einem Renner geworden. Kurzfristige betriebswirtschaftliche Erwägungen
      können böse langfristige Folgen haben.“

      Jaja, das waren noch Zeiten, als man auf der 62 oder noch besser der 61 nach Altenwerder noch fast alleine war…..

      • Ja, Sozrom – Sie beweisen uns erneut, dass sie ausser viel Blabla nichts, aber auch rein gar nichts koennen, denn Sie zielen wie gewoehnlich weitschweifig am eigentlichen Thema vorbei. Ihre langen und fragwuerdigen Ausfuehrungen sind mal wieder in zwei Kategorien zu unterscheiden:

        Entweder sind ihre Aussagen nachweislich falsch, oder sie sind ansatzweise (also gemessen an den recht schwachen Standards Ihrer sonstigen Beitraege) halbwegs korrekt – haben dann aber nichts mit dem Thema zu tun und bestehen nur aus allgemeinem Blabla.

        Verglichen mit ihrem letzten Posting haben Sie es erstaunlicherweise fertig gebracht, sich noch weiter von den Realitaeten zu entfernen als ohnehin schon. Zuerst haben Sie in Ihrer Unkenntnis ja den privatwirtschaftlichen Niederelbe-Ausflugs-Verkehr (um den es hier explizit nicht geht) mit dem Finkenwerder-Teufelsbrueck-Blankenese Linienverkehr im HVV (um eben den es hier geht) verwechselt. Jetzt streiten Sie auch noch wider aller Vernunft ab…

        Zitat > Die Fahrten von Finkenwerder nach Blankenese haben sich in der Tat nie getragen, weil es sie gar nicht gab.

        ..dass es die Linie um die es hier geht je gab.

        Dies ist schlicht und ergreifend unwahr. Es gab diesen Verkehr – auch wenn Sie dies aus unerfindlichen Gruenden leugnen. Ich habe weder Lust noch Zeit mich mit ihren unsinnigen Aussagen auseinanderzusetzen, daher lasse ich es hiermit gut sein.

        Im Folgenden noch fuer die Allgemeinheit (Sozrom, lesen Sie nicht weiter, Sie koennten von Fakten irritiert werden) ein paar Links zur Belustigung. Mehr als Lachen kann man schliesslich ueber Sozrom nicht mehr…

        1) Hier eine kleiner Film von einer HVV-Linienfahrt der ALTONA von Cranz nach Blankenese und weiter nach Finkenwerder. Da es diese Linie laut Sozrom nie gegeben hat muss es sich um eine Computeranimation handeln. Schon klasse, was man heute mit Spezialeffekten machen kann: https://www.youtube.com/watch?v=bCmFJ9l7whs

        2.) Zitat Sozrom:

        >König der Löwen wird von der 62 ganz regulär angefahren

        Nein, oder hoechstens in Sozrom’s Fantasie: http://tinyurl.com/knnc2lt

        3.) ..aber selbst wenn dem so wäre ist Folgendes natürlich dennoch Sozrom-Unfug:

        Zitat> aber auch hier scheint die Hadag sehr spezielle Fähigkeiten zu besitzen um “Privatzahler” und HVV Kunden zu unterscheiden.

        Muesste die Hadag noch nicht mal, weil die Musicalbesucher ihre Faehrpassage automatisch mit dem Ticketpreis fuer das Musical zahlen und die Stage Holding von dem Geld die Hadag-Schiffe chartert. Kurz: Die Stage Holding bezahlt die Hadag, damit diese den Musical-Shuttle betreibt. Ob der Theaterbesucher denn wirklich die Faehre nutzt, ueber’s Wasser wandelt, oder sich lieber privat noch einen Helikopter chartert um ueber die Elbe zu kommen – das duerfte Hadag und Stage am Ende herzlich egal sein.

        4.) Zitat Sozrom:

        >Beide Schiffe sind bereits zeitgleiche Umbauten, “leicht umgebaute Schwestern” gibt es gar nicht,

        Oh doch Sozrom, es gibt namlich nicht nur zwei Hadag-Schiffe dieses Typs, sondern vier. Nur dass die beiden anderen eben “leicht umgebaute Schwestern” sind. Gibt es nicht? Gibt es doch: http://tinyurl.com/m9jhqy4 oder auch hier: http://tinyurl.com/kenwxav

        Neben der ALTONA und FINKENWERDER gibt es noch die urspruenglich baugleichen Schwestern BLANKENESE und NEUENFEEDE, welche – genau wie ich bereits schrieb – eben gelegentlich auch zum Einsatz kamen. Sozrom wird uns aber sicher gleich erklaeren, dies seien Phantom-Schiffe, die es in Wahrheit gar nicht gibt und die Hadag taeuscht nur vor, dass die Schiffe existieren.

        5.) Woher die angeblich 2 Mio Fahrgäste wohl kommen, und wie man die gezählt hat.

        Googeln Sie mal nach dem Wort ‚Fahrgastzählanlage‘. Diese sind uebrigens nicht nur in vielen U-Bahn Zuegen, sondern auch auf etlichen Hadag-Fahren installiert.

        Frohe Ostern, lieber Sozrom und danke, dass Sie mich immer wieder zum Lachen bringen!

        • Na , Frau Jana…um welche Linie handelt es sich denn?

          Dann könnte man ja mal nachschlagen um welche ominöse Spezialverbindung es sich handelt…ab Teufelsbrück war schon immer Schluss.

          „Oh doch Sozrom, es gibt namlich nicht nur zwei Hadag-Schiffe dieses Typs, sondern vier. Nur dass die beiden anderen eben “leicht umgebaute Schwestern” sind. Gibt es nicht? Gibt es doch: http://tinyurl.com/m9jhqy4 oder auch hier: http://tinyurl.com/kenwxav

          Die beiden „anderen Schwestern“ werden aber gar nicht für die
          westliche Elbquerung eingesetzt und sind schon rein optisch unterscheidbar (Typ 1 , Typ 2) , zudem handelt es sich um Totalumbauten…keine „leichten Umbauten“

          kauf dir mal ne Brille!

          Das gilt auch für das Video, hier wird ein Standbild der Altona gezeigt und der Blich vom Sperrwerk nach Blankenese, dann
          plötzlich ist die Fahrt in umgekehrter Richtung nach Finkenwerder zu sehen…sowas ist kein Effekt, nein , man nennt es Schnitt!
          Welches Schiff benutzt wird ist überhaupt nicht ersichtlich…und springen können die auch nicht.

          Leider

          http://www.hadag.de/wissenswertes/unsere-flotte.html

          Leider kann nur die Altona in Cranz anlegen….die anderen Schiffchen versagen aufgrund der hydraulischen Brücken.

          Macht nichts..wird für den gelegentlichen „Aussetzbetrieb“ eben mal kurz umgedengelt……anlegen ist ja nicht so wichtig.

          „Nein, oder hoechstens in Sozrom’s Fantasie: http://tinyurl.com/knnc2lt

          Gut, seit letzen Jahr wird die 62 nicht mehr bis zur Elbphila durchgeführt,…damit die Touris keine Hafenrundfahrten mehr machen.
          Das erledigt nun die 72….über den König der Löwen zum HVV Tarif.

          „Googeln Sie mal nach dem Wort ‘Fahrgastzählanlage’. Diese sind uebrigens nicht nur in vielen U-Bahn Zuegen, sondern auch auf etlichen Hadag-Fahren installiert.“

          Die Fahrgastzählanlage auf den Fähren ist ein Witz..einfach Resetknopf drücken…..
          Wie Herr Elste zu den Zahlen kommt wird leider nicht aufgeschlüsselt…..traue lieber keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast….schliesslich ist die U4 ein Leuchtturmprojekt…ab Jungfernstieg wo alle Zwangsfahrer aussteigen herrscht jedenfalls gähnende Leere.

          Fakt ist das die Hadag auch die Cranzfähre am liebsten loswerden möchte und sie wie den Neiderelbeverkehr systematisch kaputtfährt:
          Erst Verkehr ausdünnen und Fahrgäste vergraulen, dann wegen angeblich mangelnder Auslastung abwickeln.

          Lesenswertes dazu in der linken Verschwörungspostille:

          http://www.abendblatt.de/hamburg/altona/article123940026/Gruene-befuerworten-Faehranbindung-nach-Blankenese.htm

          Da möchte ein PRIVATER ANBIETER (your holy Grail) einen Linienverkehr einrichten, darf aber nicht und bekommt einen Loserplatz am Fischmarkt zugewiesen..

          Scheuen wir mal, wenn die Linie vieleicht doch zum laufen kommt wird die Hadag garantiert schnell umschwenken und den neuen Konkurrenten plattmachen….

  3. „Auch in der Zeit bis zum Jahr 2005, als der Anleger Blankenese noch angebunden war, hätten Fahrgäste diesen “Linienverkehr” zu 70% nur an den Wochenenden in den Sommermonaten genutzt. “

    Kunstück:

    In den Wintermonaten wurde der Betrieb eingestellt….daher konnte
    der „Linienverkehr“ dann gar nicht genutzt werden.

    Ausserdem gab es am Tag ganze 2 Fahrten zu derartig ungünstigen Zeiten das das „Angebot“ zb. von Pendlern gar nicht sinnvoll genutzt werden konnte…..

    Diese Arguzmentation kennt man insbesondere von der DB, um Streckenstillegungen zu rechtfertigen.

    • Zitat: „Diese Argumentation kennt man insbesondere von der DB, um Streckenstillegungen zu rechtfertigen.“

      Das Schicksal wird auch der neu eingerichtete IRE Berlin-HH wieder ereilen!
      Die fahren mit so unattraktiven, alten Zügen 1 x täglich zu so unmöglichen Zeiten, dass da kaum jemand mitfahren will/kann!

      Jaha – die tun was!

      • Jaja, das ist wie mit den Buslinien hier in HH, die ja so wenig genutzt werden.
        Kein Wunder wenn sie nur alle halbe Stunde fahren und man grundsätzlich eine Viertel Stunde auf den Anschluss warten muss…
        Klar, das man da lieber 5 Minuten läuft.

        Viele von der DB totgeredete Linien waren nach privater Übernahme (gegen den erbitterten Widerstand der Bahn) wieder bestens ausgelastet, weil dank vernünftiger Taktung wieder für Pendler nutzbar!

    • Man kann …

      …sich mal wieder eine Verschwoerungstheorie zusammenbasteln, dass die Hadag absichtlich zu unattraktiven Zeiten gefahren ist um die Route stillzulegen.

      oder

      …halbwegs gesunden Menschenverstand walten lassen und erkennen, dass die zwei taeglichen Finkenwerder-Blankenese-Fahrten nie etwas anderes waren als fuer die Oeffentlichkeit freigegebene morgentliche und nachmittägliche technische Ein- und Aussetz-Fahren der Blankenese-Cranz Faehre, welche nachts am Hadag-Firmenanleger in St Pauli gewartet und betankt wird.

      Aber was soll’s sich darueber Gedanken zu machen, wenn sich etliche Schreiber hier eh schon seit Ewigkeiten von allen Realitaeten entfernt haben.

      • Na siehste mal….eben nie ERNSTGEMENTER LINIENVERKEHR.

        Wobei die Auslatung am Nachmiitag elbabwärts immer recht ordentlich war für Aussetzfahrten…..

        Ernsthaft, du hast wirklich keine Ahnung und die Dinger offensichtlich nie benutzt, die Fähre nach Cranz hat in etwa Barkassengrösse…..während der „Linienverkehr“ von den wesentlich grösseren Typschiffen wie der Tonndorf bedient wurde.

        Der angebliche „Ein und Aussetzverkehr“ klingt natürlich echt hochwichtig und professionell, ist aber leider aber frei erfunden.

        Auch sind „Attraktivität“ und Rentabilität eben zwei paar Schuhe…..wer subventioniert eigentlich die Shuttlefahrten zu den Grusicals auf der anderen Elbseite?
        Stört es irgendjemanden, das die U4 rund um die Uhr fast menschenleer durch die Gegend fährt?

        • Ganz ruhig bleiben und nicht wieder Gerüchte streuen, lieber Romantiker, den Shuttleverkehr zahlt Stage incl. Der Kosten für den zusätzlichen Anleger ( wohl einer der Gründe, die Seilbahn zu „befördern“).

          Mein Vorschlag für die armen Blankeneser/innen: Einrichtung eines regelmäßigen Sänftenshuttles entlang des Elbufers – das wäre der Bedeutung Blankeneses und dem zu erwartenden Aufkommen sicher gerecht.

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