Hamburg. Der Hafengeburtstag habe die Steuerzahler 2013 mehr als eine halbe Million Euro gekostet. Das ginge aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage des Altonaer Abgeordneten Anjes Tjarks hervor. Damit hätte sich der städtische Zuschuss in drei Jahren fast versechsfacht. Die Grünen nehmen dies zum wiederholten Anlass, die „kommerzielle Hafenparty“ zu kritisieren. Tjarks: „Von 2010 bis 2013 sind die Haushaltsmittel für den Hafengeburtstag von rund 100.000 auf fast 560.000 Euro angestiegen. Die Einnahmen aus Nutzungsverträgen mit Schaustellern und aus Sponsoring-Verträgen sind im gleichen Zeitraum gesunken. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die öffentlichen Zuschüsse für diese Party, bei der zig Millionen Euro umgesetzt werden, immer weiter steigen.“ Partymachen sei schließlich keine Staatsaufgabe, so der Abgeordnete. Auch der Rechnungshof hätte den steigenden Zuschuss für den Hafengeburtstag immer wieder kritisiert.

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