Hunde müssen angeleint sein. Hier wurde das 'kreativ' angegangen.
Am Falkensteiner Ufer… Hunde müssen angeleint sein. Hier wurde das ‚kreativ‘ angegangen.

Altona / Rissen. „Illegal freilaufende Hunde am Elbstrand im Bereich Falkensteiner Ufer bei Wittenbergen“ – So leitet eine aktuelle Eingabe an die Altonaer Politik ein. Offenbar hat sich ein Bürger aus Rissen beschwert, will aber unerkannt bleiben. Das Thema ist Verschlusssache und „nicht-öffentlich“. Für Hunde gibt es im Bezirk einige offizielle Auslaufzonen und Freiflächen. Die HPA – Hamburg Port Authority ist zwar offzieller Eigentümer der Strände am Nordufer, das Bezirksamt Altona aber für die Verwaltung der Grün- und Erholungsanlagen zuständig, darunter auch die Strände.

Am Elbstrand gelten für Hund und Frauchen/Herrchen besonders harte Regeln: „Sie müssen Ihren Hund immer an der kurzen Leine führen, auch wenn er von der Anleinpflicht befreit ist. Ausnahmen in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen bilden die Hundeauslaufzonen für alle ungefährlichen Hunde oder die Freilaufmöglichkeiten für (gehorsam-) geprüfte Hunde“, so das Amt in einer Darstellung.

Was kann getan werden? Ein neues Schild, analog zu dem bekannten Hinweis für Radfahrer: „Vernüftige halten ihren Hund an der Leine. Anderen ist es verboten.“ Vielleicht hilft auch der Blick auf die untenstehende Karte (Klick für Vergrößerung).

Hunde-Altona-Auslaufzonen

 

27 KOMMENTARE / LESERBRIEFE

  1. Zitat:
    Wenn man keine Hunde mag, dann geht man ihnen aus dem Weg so gut es geht Ende
    Richtig so.
    Sperrt die Menschen ein, die nicht dauaernd von Hunden angeschnuppert, angekläft oder sogar angesprungen werden wollen.
    Und die „guten Hosen“ zieht man ja draussen auch nicht an. Und wer es nicht mag, dass Hunde an die Einkaufstaschen gehen, soll gefälligst nicht einkaufen gehen.

    Freiheit für Hunde.
    Menschen zurück an die Glotze.

  2. Also so was beklopptes habe ich ja schon lange nicht gehört. Jeder Hund in der Öffentlichkeit muss einen Maulkorb tragen. Das sollte für viele Menschen eher gelten. Und zwar solche, die mit ihren intoleranten Hassreden und hirnrissigen Ideen in ihrer eigenen kleinen Welt nicht klar kommen.
    Wenn man keine Hunde mag, dann geht man ihnen aus dem Weg so gut es geht. Wenn Hunde an einem Strandabschnitt ohne leine laufen, ok, sehe ich ein, ist nicht in Ordnung. Auch muss ein Hund abrufbar sein. Stimme ich mit überein.
    ALLERDINGS sollten viele Eltern lernen ihre Kinder besser zu erziehen. Wie oft habe ich es erlebt, das Eltern nicht auf ihre Kinder achten, diese einfach auf angeleinte Hunde los laufen und Ai-ai machen wollen. Oder was mir persönlich schon passiert ist: am Schwanz des Hundes ziehen, an den Ohren, die Pfoten einfach weg ziehen, auf den Kopf hauen etc. Ich wünsche keinem Kind das es gebissen wird oder schlimmeres. Nur denke ich, mit etwas mehr Toleranz untereinander wäre diese Diskussion hier nicht nötig. Genauso wie mich „blöde“ Radfahrer nerven. Diese kommen von hinten angedüst ohne klingeln ohne alles, und fahren einen um oder den angeleinten Hund an!!!
    Und immer wieder diese Verallgemeinerung: IHR Hundebesitzer!!!
    Man könnte genauso sagen: IHR intoleranten Nicht-Hundehalter! Bzw man könnte euch aus Rassisten nennen.
    Denkt mal darüber nach….

  3. Warum in aller Welt schaffen sich Eltern Kinder an, um sie dann tot zuprügeln, verhungern lassen, quälen oder tot zuschütteln. Kindesmisshandlungen passieren zig1000fach täglich in Deutschland.. Wo bleibt da der Aufschrei und ein Engagement. Nichts! Aber geprüfte freilaufende Hunde am Strand oder in den Parks empört die Hamburger un sie fürchten um ihr Leben. Dann wird denunnziert und gehetzt und alle Hunde zu Bestien verdammt. bin ich froh, dass ich dieser hunde- und kinderfeindlichen Stadt den Rücken gekehrt habe..

  4. Lebensgefährliche Situation? Diese Aussage als übertrieben zu bezeichnen wäre übertrieben! Ich weiß ja nicht wo sie gehen, aber jede Begegnung mit einem Hunde als lebensgefährlich zu bezeichnen ist schon frech! Im übrigen, ich hatte zwei Chihuahuas. Ständig wurden sie von Kindern gejagt, es blieb mir gar nichts anderes übrig als sie laufen zu lassen, damit sie flüchten könnten. Oft wurden sie auch mit Stöcken gejagt. Das war für die Hunde lebensgefährlich. Und wenn man die Kinder nach fünfmaligem auffordern aufzuhören dann mal ordentlich anschreiben, drehen die Eltern gleich durch, die vorher nur daneben gestanden haben und ihre Kinder nicht zurückgehalten haben. Eltern sollten mal mehr Rücksicht auf andrere nehmen. Die dürfen sich nicht alles erlauben!

  5. Die Frage ist doch, wofür braucht der Mensch in bewohnten, zivilisierten Gegenden einen Hund? Von Blindenhunden, und anderen zur Unterstützung von gehandikapten Personen ausgebildeten Hunden, einmal abgesehen.
    Wer unbedingt einen Hund halten will, soll sich doch bitte ein ausreichend großes Grundstück kaufen und die Kläffer dort laufen lassen. Wenn es denn gar nicht anders geht, dann sollte zumindest die Hundesteuer mindestes um das 5-10fache angehoben werden um damit die zum einen die Spreu der Hundehalter vom Weizen zu trennen und zum anderen die durch die Köter entstehenden Schäden bzw. Vermutzungen zu beseitigen. Fehlt dann bitte noch eine Pflicht zur Haftpflichtversicherung und einen Befähungsnachweis zum Führen von Hunden jeglicher Art.

    • Und wer gibt ihnen innerhalb einer freiheitlichen Gesellschaft das Recht, den Leuten das Halten von Hunden in Städten (oder wie Sie sagen: „zivilisierten Gegenden“ *hust*) zu untersagen? Nur der Umstand, dass Sie mit der Situation unzufrieden sind, reicht dafür zum Glück noch lange nicht. Ich schlage vor, Sie kaufen sich ein ausreichend großes Grundstück, ziehen einen extra-hohen Zaun um das Gelände und schließen die Türen sicher ab. Dann müssen Sie diese schreckliche Welt und alles was unter dieser Sonne kreucht und fleucht nicht mehr sehen.

  6. Nur so zu Info eine Haftpflichtversicherung ist anzugeben, wenn man den den Hund in Hamburg bei der Stadt anmeldet bzw. bei seinem Vermieter somit hat ein jeder diese. Sollte wirklich ein Schaden entstanden sein, ist es also kein Problem diesen einzureichen. Vielleicht sollte ein jeder sich mal überlegen ein wenig rücksichtsvoller anderen gegenüber zu verhalten egal ob nun Tierhalter ist oder nicht. Wer dies nicht meint machen zu müssen sollte diese Plätze einfach meiden. Dann gibts auch nicht solche unnötigen Diskussionen.

  7. Ich finde alle Seiten intolerant. Ich muss sagen, den Qualitätstest für Hunde zu halten finde ich gut, das sollte es aber auch geben wenn man Kinder bekommen möchte. Des weiteren haben Menschen unendlich viele Möglichkeiten Strände zu nutzen in Hamburg. Uns Hundehaltern wird immer weniger Raum gegeben. ich halte mich an den Richtlinien, denn Sie sind nicht sinnlos aufgestellt worden. Nur uns sollte man auch mehr Raum geben, dieser wird immer weniger weil Menschen immer mehr für sich in Anspruch nehmen, Ich gehe durch Hamburger Schulen und mache Aufklärungsarbeit mit meinem Hund. Und Lebensbedrohlich sind auch die Situationen wo die Mütter an der Straße an ihren Smartphone rum daddeln anstatt auf ihr Kind zu achten. Hier sollte man Kompromisse finden. Und nicht sich angiften.

  8. Hallo Maria,

    ich schlage vor, Sie suchen sich einen Josef, vielleicht lenkt Sie das ein wenig
    von den „Untieren“ ab. Es gibt auch nicht nur nette Menschen – für manche
    wären Zwangsjacken angebracht, andere müssten sich nur irgendwo auf
    einer Couch „behandeln“ lassen.

    Gute Besserung – Michael Hamburg, 5. Juli 2014

  9. Ich verstehe diese irgnoranten Hundehalter auch nicht und bezweifle, dass Schilder etwas bringen. Ich bin auch für mehr Strafen und Kontrollen. Das Verhalten der Hundebseitzer ist unerträglich. Ihr seid nicht alleine auf der Welt! Ich gehe mit meinem kleinen Kind deshalb auch nicht mehr an den Elbstrand.

  10. Freilaufende Hunde sind eigentlich überall ein Ärgernis. Besonders in den Parks schert sich niemand mehr darum seinen Hund anzuleinen. Vielleicht einer von zehn Hunden ist an der Leine. Mittlerweile ist es praktisch unmöglich mit kleinen Kindern in Hamburg spazierenzugehen ohne lebensbedrohliche Situationen zu riskieren.
    Das Problem sind die rücksichtslosen und uneinsichtgen Hundehalter die absolut egoistisch durchs Leben laufen und meinen sie hätten ihren Hund unter Kontrolle. Leider ist das nur selten der Fall. Wenn erst einmal der Jagdinstinkt beim Hund durchbricht helfen keine Hundepfeifen, wildes Gebrüll und sonstigen Gesten, dann ist der Hund ausser Kontrolle und das Drama groß. Meiner 5-jährigen Tochter hat das alles nicht geholfen, als sie genau an besagtem Elbstrand vor einigen Jahren angefallen wurde.

    Darum brauchen wir drakonische Sofort-Strafen (100 Euro+) für alle Halter die ihre Hunde immer noch frei herumlaufen lassen. Dazu sollte die Hundesteuer verzehnfacht und eine Pflicht-Hundehaftpflichtversicherung eingeführt werden (Gefährdungshaftung). Und für die vernünftigen Hundehalter bitte mehr Freilaufflächen ausweisen und Hinweisschilder in allen Parks aufstellen wo sie zu finden sind.

    • Danke, Wutbürgerchen. Mir geht es neben der Gefährdung auch um die Belästigung. Ich weiß nicht wo im Grundgesetz steht „Freiheiten für Hunde haben Vorrang“ (wahrscheinlich gleich hinter „SUVs dürfen am Supermarkt in der ersten Reihe parken“). Es gibt Auslauflächen für Hunde und Strandabeschnitte, oder Parks wo Hunde anzuleinen sind. Wo ist das Problem? Ich gehe auch nicht in eine Hundewiese mit Picknickkorb und beschwere mich dann bei den Hundehaltern. Es hilft ungemein sich die Situationen immer mal anders herum vorzustellen. Es könnte so schön sein am Elbstrand ohne ewig lautes: KOMMST DU WOHL HER! HIIIIEEERHEER! Dazwischen die schrille Hundepfeife. Dann fliegt einem irgendein Ball vorbei, ein nasser Hund rennt hinterher. LAUTES KLÄFFEN. Dann wird man beschnüffelt….
      Gefährliche Hunde sind da noch mal eine andere Liga.

      • Es gibt aber genug Leute, die auf Hundewiesen Picknicken und grillen und sich dann über freilaufende Beschweren. Hab ich schon oft genug erlebt. Daher suchen Hundebesitzer sich alternativen wo sie ihre Hunde laufen lassen können. Hundewiesen werden viel zu viel zweckentfremdet. Aber da wird nichts gegen gemacht!

  11. Schön, daß en noch mehr Menschen gibt, die diesen Zustand so nicht mehr hinnehmen wollen. Auch ich habe mich schon beim Bezirksamt darüber beschwert.
    Insbesondere am Strandabschnitt Övelgönne bis Alter Schwede – dort stehen alle ca. 300 m Schilder „Hunde sind anzuleinen“ – sind viele Menschen mit Hunden unterwegs, die dieses Gebot ignorieren. Deren Hunde kläffen mich dann an, springen mich ggf. an, schütteln sich naß vor mir, laufen über mein Liegetuch etc. Es reicht bis bedrohlichen Situationen, wo ein (vermutlich) Kampfhund vor mir stand, als ich dösend in der Sonne saß. Ich will in Einzelfällen noch tolerant gegenüber solchen Hunden sein, die gehorchen, bei ihren Besitzern bei Fuß laufen und deren Besitzer sich entschuldigen. Das sind jedoch die wenigsten.
    Nun bin ich ja gespannt, wie die Politik reagiert – ich habe auf mein Schreiben aus dem Bezirksamt keine Antwort bekommen, hatte aber später ein sehr erhellendes Telefonat. Vielleicht ist es möglich, sich hier über den weiteren Verlauf der Eingabe (Termin, etc.) auf dem Laufenden zu halten.

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